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Kapitel II.
man den Namen eines Hafens einer Rhede geben darf, wo dieSchiffe genöthigt sind, unter Segel zu gehen, sobald der Windheftig aus Nordwest weht. Es ist unmöglich, von Orotava zureden, ohne den Freunden der Wissenschaften den Na-men des Ihn. Cologan ins Gedächtnifs zurückzurufen,dessen Haus zu jeder Zeit den Reisenden aller Nationenoffen stand. Mehrere Glieder dieser ehrwürdigen Fami-lie wurden zu London und Paris erzogen. Don Ber-nardo Cologan vereinigt mit gründlichen und mannich-faltigen Kenntnissen den lebhaftesten Eifer für das Wohlseines Vaterlandes. Man ist angenehm überrascht, auf ei-ner Inselgruppe nahe an deiy Küsten von Afrika diesegesellige Liebenswürdigkeit , diesen Geschmack an Beleh-rung, diesen Sinn für die Künste zu finden, von wel-chem man glaubt, er gehöre ausschliefslich einem klei-nen Theil von Europa an.
Wir hätten gewünscht, uns einige Zeit in dem Hausdes Hrn. Cologan aufhalten zu können, und im Standzu seyn, mit ihm in der Nähe von Orotava die schönenGegenden von San Juan de la Rambla und von Rialexode Abaxa*) zu besuchen. Aber auf einer Reise, wie dieist, welche ich unternahm, geniefst man wenig der Ge-genwart. Unaufhörlich von der Furcht geängstigt, die Pla-ne des folgendenTags nicht ausführen zu können,lebt manin einer beständigen Unruhe. Diejenigen, welche die Na-tur und die Künste leidenschaftlich lieben, erfahren ähn-liche Empfindungen, wenn sie die Schweiz und Italien durchreisen. Indem sie nur einen kleinen Theil der Ge-genstände, w.lche sie anziehen, sehen können, sind siein ihren Genüssen durcn die Entbehrungen gestört, wel-che sie sich mit jedem Schritt auf]egen müssen.
Den aisten Juni des Morgens waren wir bereits auf
D Dieses lezlere Dorf liegt ftm Fufs tios hohen Bergs Tygavga,