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Kapitel II.
eher TMontanila de la Villa genhimt wird, scheint wirk-lich ehmals Laven ausgeworfeu zu haben j nach den Sa-gen der Guanen hatte dieser Ausbruch im Jahr j 43<>Statt. Der Ohrist Vranqui versicherte Borda, dafs mannoch die Stelle unterscheiden könne, wo die geschmolze-nen Materien ausgeflossen soyen, und dafs die Asche, welche«lenUmkreis bedeckte, noch keine Vegetation hervorbringe.*)Ueberail, wo der Felsen zu Tag erscheint, entdeckten wir Ba-saltartigen Mandelstein, **) bedeckt mit einem verhärtetenThon,***) der rapilli oder Bruchstücke von Bimstein ein-schliefst. Diese letztere Formation ähnelt dem Tuff vonP$iusilippo und den Schichten von Puzzolane, die ich indem Thal von Quito, am Fufs des Vulkans Pichincha fand. Der Mandelstein hat sehr länglichte Höhlungen,wie die obern Lavaschichten des Vesuvs’. Man glaubtdarin die Wirkung einer elastischen Flüssigkeit zu er-kennen, >velche die in der Schmelzung' begriffene Mate-rie durchdrang. Ungeachtet dieser Analogien mufs iches hier wiederholen, dafs ich in der ganzen niedern Ge-bend des Pies von Teneriffa, auf der Seite von Orotava ,
Diese Thatsachc ist aus einem interessanten Manuscript gezogen,das gegenwärtig zu Paris , in dem Depot des cartes de la Marineaufbewahrt wird. Es führt den Titel: Resume des ooerations dela Campagne de la Boussolc (en 1776) pour determiner les pesi-tions geographiques des cotes d J Espagne et de Portugalsitr t Ocean ,dune partie des ebtes occidentales de l' Afrique et des lies Canaries , parle Chevalier de Bo r da. Dies ist das Manuscript, vonwelchem ITr. de Pleurieit in den Anmerkungen spricht, welche erdem Voyage de Marchand , T. II, p. 11. l>cy gefügt hat, und dasmir Hr. Borda. schon vor meiner Abreise zum Theil mitgelhcilt hat-te. Da ich wuchtige Beobachtungen daraus gezogen habe, die nir-gends öllentlich bekannt gemacht wurden, so werde ich es in die-sem Werk unter dem Titel Mauuscrit du. Depot citiren.
**) Werner.
***) Bimstcin-Conglomcrftt, W.