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Kapitel II.
tlea Einwohnern von Pal/na und Gomera zur Nahrung;,sie pulvern dieselbe und mischen etwas Gerslenmehl dar-unter. Diese Mischung' führt gerüstet den Namen Go-fio; und der Gebrauch einer so rohen Speise beweist dasgrofse Elend des niedern Volks auf den canarischenInseln.
D er Montc-Verde ist von mchrern kleinen Schluch-ten ((Kanadas ) zerschnitten, die sehr dürr sind. Wennman die Region der Farrenkräuler vei-lässt, so - kommtman durch ein Gehölz, von Wachholderbäumen (Cedro)und von Tannen, das sehr durch die Gewalt der Stür-me gelitten hat. An dieser Stelle, welche einige Reisendemit dem Namen la Caravela bezeichnten, will Hr. Edens*)kleine Flammen gesehen haben, welche er nach der Physikseiner Zeit schwefeligen Ausdünstungen zuschreibt, wel-che sich von seihst entzünden. Wir stiegen immer fort,bis an den Felsen de la Gayta oder bis Portillo ,• indemman diesen engen Weg zwischen zwey Basalthügeln durch-wandert, gelangt man auf die Ebene der Pfriemenkräuter(Piaine des Geneis'). **) Bey der Reise von Eaperonse ,gelang es Hrn. IMaueron, den Pic von dem Hafen von Oro-tava bis auf diese, nahe zu 1400 Toisen über die Oberflä-che des Meers gelegene,-Ebene zu nivellircn; aber der Man-gel an Wasser und der schlechte Wille der Wegweiser hin-derten die Fortsetzung der Nivellirung bis an den Gipfeldes Vulkans. Die Resultate dieser Arbeit, welche bis aufzwey Drittheile beendigt waren ? wurden unglücklicher-
*) Die Reise fand im Monat August 1715 Statt. Phil. Trans. Vol.XXIX, p. 3 17. Carabela ist der Ausdruck für ein Fahrzeug mitlateinischen Segeln. Die Fichten des Fies dienten ehemals zurBemastung der Schiffe, und die königliche Marine machte ihr*Schlage (cortes de Madera) auf dem Monte Verde.
*'j Los Llanos de! Relama.