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Buch I.
weise nicht nach Europa geschieht, und so rnufs man sie,von der Küste an, von Neuem anfangen.
Wir brachten nahe an dritthalb Stunden zu, um dieEbene der Pfriemenkräuter zu durchwandeln, welche demAnblick nichts als ein ungeheures Meer von Sand darbie-tet. Ungeachtet der Hohe dieser Gegend erhob sich dashunderttheilige Thermometer gegen Untergang der Son-ne im Schatten auf jO°,8, mithin 5°7 höher als in derMitte des Ta;« auf dem Monte-Verde. Diese Vermehrrung der Wärme konnte nur der Keverberation des Bo-dens und der Ausdehnung der Gebirgsplatle zugeschrie-ben werden - . Wir litten viel von dem erstickenden Staubdes Bimsteins, in den wir beständig eingehüllt waren.Mitten auf dieser Ebene erheben sich Gebüsche von Bc-tama , welches das Sparlium rmbigemim von Aiton ist.Dieser schöne Strauch, den Hr. v.Mariiniere*') in Lan-guedoc einzuführen räth, wo das Brenn-Material seltenist, erhebt sich bis auf 9 Fufs Höhe 5 er ist mit wohl-riechenden Blumen bedeckt, mit denen die Ziegen-jäger, welchen wir auf dem Weg begegneten, ihre Stroh-hütc geschmückt hatten. Die Ziegen des Pies, derenPelz sehr dunkelbraun ist, werden für einen Leckerbis-sen gehalten: sie nähren sich von den Blättern des Spar-lium, und sind seit einer undenklichen Zeit in diesen"Einöden wild. Man hat sie selbst nach Madera geführt,wo man sie den aus Europa gebrachten Ziegen vorzieht.
Bis an den Felsen von la Gayta, oder den Eingangin die grofse Ebene der Pfriemenkräute’r, ist der Pic vonTeneriffa mit einer schönen Vegetation bedeckt; nichtsträgt auf demselben den Character einer neuen Zerstö-rung. Man würde den Abhang eines Vulkans zu durch-_ wandern
*) Einer von den Botanikern, welche auf der Reise von Laperoussumkamen.