Band 
Erster Theil.
Seite
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B n c h I,

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Erscheinung in Erstaunen gesetzt, ohne dafs wir nöthiggehabt hätten, sie darauf aufmerksam zu machen. Wirdachten bey dem ersten Anblick, diese leuchtenden Punk-te, welche an verschiednen Orten hin und her flogen,Seyen die Anzeige einer neuen Eruption des grofsen Vul-kans von Lancerote, Wir erinnerten uns, dafs Bouguerund L« Condamine, indem sie den Vulkan Pichincha be-stiegen, Zeugen des Ausbruchs des Cotopaxi waren; aberdie Täuschung hörte bald auf, und wir sahen, dafs dieleuchtenden Punkte Bilder mehrerer Sterne waren, wel-che durch die Dünste vergrüfsert wurden. Diese Bilderwaren zu Zeiten unbeweglich, dann schienen sie sichsenkrecht zu erheben, seitwärts herabzusteigen und wiederan die Stelle zurückzukommen, von der sie ausgegangenwaren. Die Dauer dieser Bewegung war von einer oderzwey Sekunden. Ob wir gleich keine Mittel hatten, dieGröfse ihrer Seiten-Entfernung genauer zu messen, sobeobachteten wir nichts desto weniger bestimmt denGang des leuchtenden Punkts. Er schien nicht doppeltdurch eine Wirkung der Spieglung, und er liefs keinenleuchtenden Streifen hinter sich. Indem ich in der Fern-rohre eines kleinen Sextanten von Troughion die Sternemit dem hervorragenden Gipfel eines Bergs von Lan-cerote zusammen brachte, so beobachtete ich, dafs dieOscillatian immer gegen einen Punkt hinging, näm-lich gegen den Theil des Horizonts, wo die Sonnen-scheibe erscheinen musste, und dafs, wenn man die un-tergehende Bewegung des Sterns abrechnete, das Bildimmer auf die nämliche Stelle zurückkam. Diese an„scheinende Seiten-Refraktionen hörten lange Zeit vorherauf, ehe die Helle des Tags die Sterne unsichtbar gemachthatte, Ich habe getreu erzählt, was wir während derDämmerung gesehen haben, ohne es zu unternehmen, ei-ne so aufserordentliche Erscheinung zu erklären, welche •