Band 
Erster Theil.
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ich schon vor 12 Jahren in dem astronomischen Journaldes Hrn. v. Zach bekannt gemacht habe. Die Bewegungder Dunstbläschen, veranlasst durch den Aufgang derSonne, die Mischung mehrerer Luftschichtenj derenTemperaturen und Dichtigkeiten sehr verschieden sind,trugen ohne Zweifel dazu bey, eine Seiten-Bewegungder Gestirne in horizontaler Richtung zu bewirken. AVirsehen etwas Aehnliches an den starken Undulationen derSonnenscheibe, wenn sie den Rand des Horizont berührt,aber diese Schwankungen betragen selten mehr als 20Sekunden, während die Seiten-Bewegung der Gestirne,wie wir' sie auf dom Pic, in einer Höhe von mehr als1800 Toisen beobachteten, leicht mit dem blofsen AugeZusehen war, und Alles übertraf, was man bisher glaubete als die Wirkung der Refraktion des Lichts der Ge-stirne ansehen zu dürfen. Auf dem Rücken der Andenzu Antisana befand ich mich bey dem Aufgang* der Son-ne, und während einer ganzen Nacht in 2100 ToisenHöhe, aber ich habe nichts bemerkt, was dieser Erschei-nung ähnlich gewesen wäre.

Ich wünschte genau den Augenblick des Aufgangsder Sonne in einer so beträchtlichen Höhe, wie die, wel-che wir auf dem Pic erreicht hatten,, beobachten zu kön-nen. Kein Reisender, der mit Instrumenten versehenwar, hatte noch eine solche Beobachtung gemacht. Ichhatte eine Fernröhre und ein Chronometer, dessen Gangich sehr genau kannte. Auf der Seite, wo. die Sonnen-scheibeerscheinen musste, war der Horizont frey von Wol-ken. Wir bemerkten den ersten Rand um 4 St * 4 ö / 55 " wah-rer Zeit, und was merkwürdig ist, der erste leuchtendePunkt der Scheibe berührte unmittelbar die Grenze desHorizonts; folglich sahen wir den wahren Horizont, d.h,einen Theil des Meers, in einer Entfernung von mehr als43 Meilen, Es ist durch Berechnung erwiesen > dafs,. un-