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Buch 1.
ein Kaninchen oder eine wilde Ziege im Lauf fangen.Unsere canarischen Wegweiser waren von einem Phlegmazum Verzweifeln; sie wollten uns den Abend vorher über-reden, nicht über die Station der Felsen hinaus zu gehen;sie setzten sich von zehn zu zehn Minuten, um auszuruhen;warfen die Stücke von Obsidian und Bimstein weg, wel-che wir mit Sorgfalt gesammelt hatten, und wir entdeck-ten, dafs keiner von ihnen auf dem Gipfel des Vulkans ge-wesen war.
INach drey Stunden Wegs kamen wir an dem Endedes Malpays auf einer kleinen Ebene an, welche man laRambleta nennt; in der Mitte derselben erhebt sich derPiton oder der Zacherhut. Von der Seite von Orotava ähnelt dieser Berg jenen staff'elförmigen Pyramiden, wel-che man in Fejoum und in Mexico antriflt; denn die Ebe-nen von Retama und von Rambleta bilden zwey Etagen,wovon die erste viermal höher ist, als die zweyte. Wennman die ganze Höhe des Pies zu 1904 Toisen annimmt, soist la Rambleta 1820 Toisen über die Oberfläche des Meerserhoben. Hier findet man die Luftlöcher, welche die Ein-gebornen mit dem Namen Nasenlöcher*') des Pies bezeich-nen. Wässerige und lieifse Dünste dringen von Zeit zu Zeitaus mehrern Spalten, welche sich in dem Erdreich befinden,hervor; wir sahen daselbst das Thermometer auf 43 °,2 stei-gen. Hr. Liabillardiere hatte 8 Jahre vor uns die Tempe-ratur dieser Dünste zu 53 °,7 gefunden, ein Unterschied,der vielleicht nicht sowol eine Vermindrung in der Thä-tigkeit des Vulkans, als eine örtliche Veränderung in Be-treff der Erhitzung sei. er Seiten-Wandungen beweist. DieDünste haben keinen Geruch, und scheinen reines Wasser zuseyn. Kurze Zeit vor dem grofsen Ausbruch des Vesuvs,im Jahr i 8 o 5 , beobachteten Hr. Gay-Bussac und ich, dafs
*) Kuriers del Pica .
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