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B u c h I,
zahl von Thätsachen anzuführen, welche geeignet: sind,einige Aufklärung üher dasjenige zu geben* was inandie äufsere Struktur der Vulkane nennen kann. DieseStruktur ist so verschieden, als die vulkanischen Erschei-nungen selbst; und, um sich zu geologischen Begriffenzu erheben, welche der Gröfse der Natur würdig sind,mufs man den Gedanken aufgeben, dafs alle Vulkanenach dem Muster des Vesuvs, und jenem von Stromboliund von dem Aetna gebildet sind.
Die äufsern Ränder der Caldera sind beynah senkrecht:ihr Ansehen ist demjenigen ähnlich, welches der Somma,vom Atrio dei Cavalli aus gesehen, darbietel. Wir stiegenin den Boden des Kraters auf einem Strich zerbrochenerLaven, der sich an der östlichen Oeffnüng der Einfassungendigt. Die Wärme war nur an einigen Spalten bemerk-bar, aus denen sich Wasserdünste mit einem eignenBrausen entwickelten. Einige dieser Luftlöcher oder Spal-ten befinden sich aufserhalb der Einfassung an dem äufsernRand der Brustwehr, welche den Krater umgibt. Alswir das Thermometer hinein hielten, sahen wir es schnellauf 68 und 75 Grade steigen. Es zeigte ohne Zweifeleine höhere Temperatur an, aber wir konnten das Instru-ment nur beobachten, nachdem wir es heraus genom-men hatten, aus Furcht, uns die Hände zu verbrennen.Hr. Cordier fand mehrere Spalten, deren Wärme derje-nigen des siedenden Wassers gleich war. Man könnteglauben, diese Dünste, welche sich stofsweise entwickeln,enthalten Salzsäure oder Schwefelsäure; aber an einemkalten Körper verdichtet, zeigen sie keinen besondernGeschmack, und die Versuche, welche mehrere Physi-ker*) mit Reagentien machten, Lewejsen, dafs die Raucli-vffnu ngen des Pic* nur reines Wasser ausdünsten; dies»
*) Voyagc de Laperouse, T. HI, p.S.