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Buch I.
findet.*) Es ist nicht leicht, sich einen Begriff von demiJrsprung dieser Inkrustationen zu machen. Die wässeri-gen Dünste, welche sich aus den grofsen Rauchlöchernentwickeln, enthalten kein aufgelöstes Alkali, wie die Was-ser vom Geyser in Island ;**) vielleicht spielt das Natrum,welches die Laven des Pies enthalten, eine BedeutendeRolle hey der Bildung dieser Absätze von Kieselerde.Vielleicht gibt es in dem Krater kleine Spalten, derenD ünste nicht von der nämlichen Natur sind, wie dieje-nigen, über welche die mit vielen Gegenständen aufein-mal beschäftigten Reisenden Versuche angestellt haben.
Während ich an dem nördlichen Rand des Kraterssafs, grub ich ein Loch von einigen Zoll Tiefe; dasThermometer in dieses Loch gesteckt, stieg schnell auf42°. Man kann daraus abnehmen, welche Hitze in die-ser Solfatara in einer Tiefe von 3 o bis 40 Toisen herr-schen mufs. Der Schwefeldampf setzt sich in schönen;Krystallen ah, welche indefs an Grüfse denen nicht gleichkommen, die der Chevalier Dolomieu aus Sicilien zu-rückgebracht hat;***) es sind Octaeder, halb durchsich-tig, sehr glänzend an der Oberfläche und von muscheli-chem Bruch. Diese Massen, die vielleicht einstens ei-! nen Gegenstand für den Bergbau abgeben werden, sindbeständig mit schwefeliger Säure benetzt. • Ich hatte dieUnvorsichtigkeit, sie zur Aufbewahrung einzuwickeln;aber ich bemerkte bald, dafs die Säure nicht nur das Pa-piex - , in welchem sie enthalte* waren, sondern unglück-licherweise auch einen Theil meines mineralogischen Tage-buchs. zerfressen hatte. Die Hitze der Dünste, welch«
*) Breislack, Introd. alla Geohgia, T. II, p. 238 .
'*) Black , in den Phil. Trans. 1794 p- 24.
***) Diese Krvstalle haben vier bis fünf Zoll Länge. DrSe, Cat.dlunMvsee mineralogique t p. 21.