Band 
Erster Theil.
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Der heftige und halte Wind, welcher seit dem Aufgangder Sonne wehte, nöthigte unsam Fufs ues Piton ei-nen Zufluchtort zu Suchern Unsre Hände und das Ge-sicht froren, während unsere Stiefeln von dem Boden,auf dem wir gingen, verbrannt waren. Wir stiegen inwenigen Minuten den Zuckerhut herab, den wir mit sovieler Mühe bestiegen hatten, und diese Schnelligkeitwar zum Theil umVillkürlich, denn oft rollte man überdie Aschen herab. Wir verliessen ungern diesen einsa-men Ort, diese Gegend, in welcher sich die Natur inihrer ganzen Majestät zeigt; wir schmeichelten uns ei-nes Tags die canarisclien Inseln wieder zu sehen; aberdi- ;ses Vorhaben wurde, wie so viele andere, die wirdamals im Sinne hatten, nicht ausgeführt;

Langsam gingen wir durch dasMalpays; denn de^Fufskann nicht mit Sicherheit auf beweglichen Lavablöcken ru-hen. Näher bey der Station der Felsen wird das Herabstei-gen äufserst beschwerlich; der Rasen, kurz und fest, ist soschlüpfrig, dafs man, um nicht zu fallen, den- Körperbeständig rückwärts beugen, mufs. In der sandigen Ebe-ne des Retama erhob sich das Thermometer auf 22°,5,und diese Wärme schien uns erstickend in Vergleich mitder Empfindung der Kälte der Luft, welche wir auf demGipfel des Vulkans gehabt hatten. Wir hatten durchauskein Wasser; unsere Führer, nicht zufrieden uns diekleine Provision Malvasier w r egzulrinken, die wir der gü-tigen Vorsicht des Hrn. Cologdn verdankten, hatten auchdie Gefäfse, welche Wasser enthielten, zerbrochen. Glück-licherweise jedoch blieb die Flasche, in welcher wir dieLuft des Kraters aufgefangen batten, unversehrt.

Endlioh genossen wir einige Kühlung in der schö-nen Region der Farrenkräuter und der baumartigen Hei-den. Eine dichte Lage von Wolken umhüllte uns; sieerhielt sich 600 Toisen über der Oberfläche der Ebenen.-