Band 
Erster Theil.
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Kapitel II.

fei die Spanier eingeführt hatten, ungeachtet er sich vondem höchsten' Alterthum herschreibt, hatten die Feuerdes heiligen Johannisfestes angezündet. Diese zerstreutenMassen von Licht, diese Säulen von Rauch, durch dieWirbelwinde gejagt, contrastirten mit dem düstern Gründer Wälder, welche die Seiten des Pies bedecken. Freu-dengeschrey liefs sich von ferne hören, und schien alleindas Stillschweigen der Natur an diesen einsamen Ortenzu unterbrechen.

Die Familie des Hrn, Cologan besitzt ein Landhaus,welches näher an der Küste liegt, als das, welches icheben beschrieben habe. DerNaine, den ihm derEigenthü-mer gab, bezeichnet das Gefühl, welches diese ländlicheGegend einflöfst. Das Haus L« Paz hatte überdies für unsein besonderes Interesse. Hr, v. Borda, dessen Tod wirbeweinten, hatte es, während seiner letzten Reise auf diecanarischen Inseln, bewohnt. In einer benachbarten klei-nen Ebene hatte dieser Gelehrte die Grundlinie gemes-sen, mittelst welcher er die Höhe des Pies bestimmte. Beydieser trigonometrischen Aufnahme diente der grofse Dra-chenbaum von Orotava als Signal, Wenn irgend ein un-terrichteter Reisender eines Tags eine neue Messung desVulkans mit mehr Genauigkeit und mittelst astronomischerRepetitions-Kreise unternehmen wollte, so müssto er diaGrundlinie nicht bey Orotava , sondern bey Los Silos aneinem Ort, u'clcher Baute genannt wird, messen; nachHrn. Bronssonet gibt es keine dem Pic nahe Ebene, welcheeine weitere Ausdehnung hätte. Indem wir bey la Paz bo-,tanisirten, fanden wir in grofser Menge das Bicken roccellaauf Basaltfelsen, welche vom Seewasser bespült werden,Die Qrseille der canarisohen Inseln ist ein sehr alter Han-delszweig; man gewinntindessen diese Flechte weniger vonder Insel Teneriffa , als von den verlassenen Inseln Selvagos,Graciosa, Alegranza, und selbst von Canariaund Hierro.