Band 
Erster Theil.
Seite
216
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Buch I.

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Wir verliesseh den Hafen von Orotava den 24- JuniusMorgens, und speisten, bey unserer Durchreise durch Lagu-na, bey dem französischen Oonsul. Er halte die Gefälligkeit,die Besorgung der geologischen Sammlungen, *) die wirgemacht halten, und die wir für das naturhistorische Ka-binet des Königs von Spanien bestimmten, zu übernehmen.Indem wir aus der Stadt gingen, und unsere Augen aufdie Rhede von Saint-Croix hefteten, wurden wir durchden Anblick unserer Corvette Pizarro beunruhigt, die un-ter Segel war. Als wir im Hafen ankamen, erfuhren wir,dafs sie mit wenig Segeln lavirte, um uns zu erwartenDie englischen Schilfe, welche vor der Insel Teneriffa la-gen, waren verschwunden, und wir hatten keinen Augen-blick Zeit zu verlieren, um diese Gegenden zu verlassen.Wir schifften uns allein ein; denn unsere Reisegefährtenwaren Canarier, und folgten uns nicht nach Amerika . Wirvermissten unter ihnen besonders Don Francisco Salcedo ,Sohn des letzten spanischen Gouverneurs von Louisiana ,den wir nach unserer Rückkehr vom Orenoko auf der In-sel Cuba wieder fanden.

Um die Reisebeschreibung auf den Gipfel des Pies nichtzu unterbrechen, überging ich mit Stillschweigen die geo-logischen Beobachtungen, die ich über die Struktur dieseskolossalen Bergs und über die Natur der ihn zusammensez-zenden vulkanischen Felsen gemacht habe. Ehe wir denArchipel der canarischen Inseln verlassen, wird es nützlichseyn, uns noch einen Augenblick laufzuhalten, um untereinem Gesichtspunkt dasjenige zusammenzufassen, was sichauf das physische Gemählde dieser Gegenden bezieht.

Diejenigen Mineralogen, welche denken, der Zweckder Geologie der Vulkane sey, Laven zu klassificiren, di»

*) Hr. Hcrgcn hat sie in den Annoles de ciencias naturales , dio ermit dem Abbe Cawinilles herausgab , beschrieben.