Band 
Erster Theil.
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Clirysolit 7,u nehmen, oh es gleich keinen Ucbcrgang die-ser zwev Substanzen in einander gibt. *). Die Hornblendeist im Allgemeinen sehr selten auf Teneriffa , nicht blos inden neuernsteinartigen Laven, sondern auch in den allenBasalten, wie dies Hr. CorJicr beobachtet hat, derjenigeunter allen Mineralogen, der sich arn längsten auf den ca-narisclien Inseln aufgehalten hat. Man hat auf dem Picvon Teneriffa noch keinen Nephelin , Leuzit, Idokras undMeionit gesehen; denn eine graulich-rothe Lava, die wiran dem Abhang des, Monte-verde gesehen haben, und wel-che kleine mikroscopische Kry stalle enthält, scheint mirein inniges Gemenge von Basalt und Analzim**) zu seyn.Auf gleiche Art bildet die Lava von La Scala, womit dieStadt Neapel gepflastert ist, ein inniges Gemenge von Ba-salt, von Nephelin und von Leuzit. Was diese letzte Sub-stanz anlangt, welche nur auf dem Vesuv und in den Umge-bungen von Rom gefunden wurde, so befindet sie sichvielleichtauf dem Pic von Teneriffa , in den alten Strö-men, die durch neue Ausbrüche bedeckt worden sind.Der Vesuv hat auch während einer langen Reihe vonJahren*") Laven ausgeworfen, die keine Leuziten ent-halten; und wenn es wahr ist, wie es Hr. v. Buch höchst

*) Steffens, Handbuch der Oryktognosie , T. I, S. - 5 ß 4 - Die Kry-stalle, welche Hr. Freiesieben umt ich unter dem Namen blätteri-ger Olivin bei: an nt machten, gehören nach Hrn. Karsten', zumPyroxcn (Augit). Bergmännisches Journal von Freyberg j 179 tp. ei5.

**) Diese Substanz, welche JJolomieu in den Mandelsteinen von Ca-tanca in Sicilien entdeckt hat, und welche die Stilbilen von Fassa im Tyrol begleitet, bildet, mit der Chabasie von Hauy die GattungCubizit von Werner. Hr. Cordier fand auf Teneriffa Zeolite m einem Mandelstein, der auf Basalte von Punta de Naga aufgeln-gert war.

’*’) Zum Exempel im Jahr 1760, lyg/ju. i 8 o 5 . ;