Band 
Erster Theil.
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23 °

Ruch 1.

wahrscheinlich gernacht hat, *) dafs sich diese Krystallenur in denen Strömen bilden, die entweder von demKrater seihst, oder sehr nahe von seinem Rand ausge-hend so darf man nicht erstaunt seyn, keine in den La-ven des Pies zu findend die fast alle durch Seitnn-Aus-Brüche entstanden, und die folglich einem enormen Druckim Innern des Vulkans ausgesetzt waren.

In der Ebene der Pfriemenkräuter verschwinden diebasaltischen Laven unter Haufen von Aschen und in Staubverwandelten Bimsteinen. Von da bis auf den Gipfel,von i 5 oo bis auf 1900 Toisen Höhe, bietet der Vulkannichts als verglaste Laven mit Grundlage von Pechstein**)und Obsidian dar. Diese Laven , die keine Hornblendeund Glimmer enthalten, sind von einem schwärzlichenBraun, das oft ins dunkle Olivengrün übergeht. Sieschliefsen arofse Krystalle von Peldspath ein, [der nichtzerklüftet und selten glasig ist. Die Aehnlichkeit, wel-che diese vulkanischen Massen mit den Resinit-Porphy-ren ***) des Thals Tribisch in Sachsen haben, ist sehrmerkwürdig; aber diese letztere, die zu einer Formationsehr verbreiteter Metallführender. Porphyre f) gehören,

*) Leopold. t>. Buch, geognostische Beob. Bd. II, S. 221. Gilbert’{Annalen, T. VI, S. 53 . Die Existenz von Leuzit ( Arnphigene ) zaArendal in Norwegen, in Schottland, auf den Pyrenäen, in Sie-benbürgen und in Mexico , ist auf keine genaue Beobachtung ge- |gründet.

**) Petrosilex resinite . Tiauy\

***) PechsteinPorphyr, Werner .

t) Man kann gegenwärtig vier Formationen ( Hauptniederlagen ) von rPorphyren unterscheiden ; die erste ist primitiv, und findet sichin Schichten, welche dem Gncifs und dem Glimmerschiefer unter-geordnet sind (Isaak bey Freyberg) 5 die zweyte wechselt mit demSyenit ob, ist älter als die Grauwakke, und gehört wahrscheinlichschon zu den Uebergangsgebirgeu . Sie enthält Schichten von Pech-