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Kapitel IT.
enthalten oft Quarz, der in den neuen Laven fehlt. Wenndie Grundlage der Laven des IVIalpays von dem Pech-stein in den Obsidian übergeht, so ist die Farbe dersel-ben blässer und mit Grün gemischt; in diesem Fall gehtder Feblspath in unmerklichen Zwischenstufen von dem
Steiß und von Obsidian und selbst von körnigem Kalkstein, wovonwir ein Bcyspicl bcy Mcifsen in Sachsen sehen : sie ist sehr metall-flihrend , und findet sich in Mexico (Guanaxuato, Regia u. s. w.)in Norwegen, in Schweden und zu Schcmniz in Ungarn . DerPor-phvr in Norwegen bedeckt, nahe bcy Skcen, Grauwakke und Man-deistein; er enthalt Krystallc von Quarz. Bey Ilolmstrand ist eineLage von Basalt, der sehr reich an Augit ist, in den Uebergangs-Porphyr eingeschaltet. Der Felsen von Schcmniz (das Sutrum me-talliferum von Berber und Born) der auf den Thonschiefer gelagertist, enthält keinen Quarz, aber Hornblende und gemeinen Feldspath.Diese zwovte Porphyrformation scheint hauptsächlich der Mittel-punkt der alten vulkanischen Revolutionen gewesen zu scyn. Di«dritte Formation gehört zumalten Sandstein (Todtes-Liege/}de) derunter dem. Alpen• Kalkstein oder Zechstein , liegt; sie enthält dieAgathführendcn Mandelsteine von Oberstein in der Pfalz , und bc«deckt bisweilen (in Thüringen ) Lager von Steinkohle. Die vierteFormation der Porphyre gehört zu den Trappgebirgen , enthält kei-nen Quarz, und schliefst, besonders in Amerika , häufig Olivin undAugit ein; sie begleitet die Basalte , die Gpünsteine und Phonolite(Chimborazo, Provinz los. Paslos, Drachenfels bey Bonn . Puy dc-Dömc). Die Klassifikation der Porphyre hat grofsc Schwierigkei-ten; der Granit, derGneifs, der Glimmerschiefer, der Thonschic-fer bilden eine Reihe, in. welcher jedes Glied an das vorangehendegeknüpft ist. Die Porphyre im Gcgcntheil sind wie isolirt in demgeologischen System;, sic bieten Uebcrgänge unter sich, aber nichtmit denen Substanzen dar, auf welche sie gelagert sind, (Bucht) geognostUche Beob. Bd. I,. S. 56). Da in dem Verlauf diesesWerks oft von vulkanischen und nicht vulkanischen Porphyron dieRede ist, so schien es mir unumgänglich nöthig, das allgemeineGemähldc derpormationen aufzustellen,, wie cs von dem berühmtenAnführer der Freyberger Schule noch, seinen eignen Beobachtungenund nach denen der HH* v. Bucht Esmarh-t Ercieslcbcn und nach