Band 
Erster Theil.
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Buch I.

gemeinen in <len glasigen über. Bisweilen findet manbeyde Varietäten in einem Stück beysammen, wie wirdies auch bey den Trapp Porphyren des Thals von Me-xico beobachtet haben. Die Feldsp;' Laven des. Pies,viel weniger schwarz, als die von Arso auf der InselIschia , werden am Rand des Kraters durch die Wirkungder sauren Dämpfe gebleicht; aber ihr Innres ist kei-neswegs entfärbt, wie bey den Feldspath-Laven der Sol-fatara bey Neapel , die völlig den Trapp-Porphyren vondem Fufs des Chimborazo gleichen. In der Mitte desMalpays, in der Höhe der Eishöhle, fanden wir unterden verglasten Laven mit Pechstein und Obsidian-Grund-lage, Blöcke von wahrem graulich-grünen oder berg-grünen Phonolit, von glattem Bruch, und in äufserstdünne klingende Platten von sehr scharfen Kanten gespal-ten. Diese Massen sind mit dem Porphyrschiefer von demBerg Bilin in Böhmen identisch; man erkennt darin sehrkleine längliche Krystalle von glasigem Fcldspath.

Diese regelmafsige Lagerung der steinartigen Basalt- undder verglas tenFeldspathlaven ist den Erscheinungen ähnlich,welche die sämmtlichen Trappgebirge darbieten; sie erin-nert an jene Phonolite, welche aufsehr altenBasalten liegen;

meinigen entworfen wurde. Diese grofsen Abtheilungen, noch,yieler Vervollkommnung fähig, sind von jeder Hypothese überden Ursprung der Porphyre unabhängig; sie gründen sich blos aufdie Verhältnisse der Schichtung, der Lagerung und des relativenAlters. Man kann die vier Formationen, die wir eben beschriebenhaben, durch die Namen primitive Porphyre (TJr •Porphyre') , Ue-bergangs - Porphyre , sccundare Porphyre (Flöz - Porphyre) undTrapp - Porphyre bezeichnen. Wenn man die 2 te und 4te dieserFormationen mit dem gemeinschaftlichen Namen Porphyrlaven ver-wechselt, wirft man die Geognosie in die Unbestimmtheit zurück, wel-cher sie kaum entronnen ist: man müsste eben sowol den Gneifs,den Glimmerschiefer und den Thonschiefer unter dem gemeinschaft-lichen Namen blättriger und schiefriger Felsen begreifen.