Band 
Erster Theil.
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li a p i l e l II.

an jene innigen Gemenge von Augit uml Feldspath, welcheHüi>el von Wakke oder porösen Mandelstrinen bedecke»;alier warum finden sich die porphyr- oder feldspath-arti-gen Laven des Pies nur auf dem Gipfel des Vulkans?Oder soll man aus ihrem Vorkoiümen schliefsen, dafs sievon einer jüngern Formation sind, als die steinartigenBasaltlaven, welche Olivin und Augit enthalten? Ichkann diese letztere Hypothese nicht annehmen; dennSeiten-Eruptionen konnten den Kern von Feldspath zueiner Zeit bedecken, wo der Krater des Pilon aufgehörtbatte, tbätig zu seyn. Auch auf dem Vesuv beobachtetman kleine Krystalle von glasigem Feldspath nur in densehr alten Laven an dem Umkreis des Somina. DieseLaven, - den Leuziten verwandt, ähneln ziemlich den pho-nolitartigen Auswürfen des Pies von Teneriffa . Ueber-haupt, jo mehr man sich von den neuen Vulkanen ent-fernt, desto mehr nehmen die Lavagüsse, indem sie zu-gleich an Masse und Ausdehnung zunehmen, den Cha-rakter wahrer Felsen an, sowol in Hinsicht der Regel-mäfsigkeit ihrer Lagerung, als ihrer Theilung in paral-lele Schichten, und endlich ihrer Unabhängigkeit vonder jetzigen Form des Bodens.

Der Pic von Teneriffa ist, nach L,ipari, derjenigeVulkan, welcher am meisten Obsidian hervorgebrachtbat. Diese Menge ist um so auffallender, als man in an-dern Gegenden der Erde, in Island, in Ungarn, in Me-xico und im Königreich Quito , die Obsidiane nur in gros-sen Entfernungen von den thätigen Vulkanen antrifft;sie sind bald in eckigen Stücken auf den Feldern ver-theilt, wie bey Popayan im südlichen Amerika , bald bil-den sie isolirto Felsen, wie auf dem Guinche bey Qui-to ; bald, und dieses Voi’kommen ist sehr merkwürdig,sind sie in dem Perlstein (Perlstein des Hrn. Esmark )zertheilt, wie zu Cinepecuaro in der Provinz Mechoa-