Band 
Erster Theil.
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Buch I.

Lipari, welche in dieser Beziehung sehr unterrichtendsind, weil man darin Bruchstücke von rothem Porphyroder von porphyrartigen Laven eingeschlossen findet, wel-che die Höhlungen des Obsidians nicht völlig ausfüllen.Man möchte sagen, diese Bruchstücke hätten nicht Zeitgehabt, sich ganz in der flüssigen Masse aufzulösen; sieenthalten glasigen Feldspath und Augit, und sind mitden berühmten Säulenporphyren der Insel Panaria iden-tisch, die, ohne einen Theil eines Lavastroms auszuma-chen, in der Form von Steinpfeilern emporgehoben wor-den zu seyn scheinen, wie so viele Porphyre in Auvergne,in den euganäischen Bergen und in den Cordilleren derAnden.

Der Einwurf gegen den vulkanischen Ursprung der Ob-sidiane, der von ihrer schnellen Entfärbung und ihrem Auf-blähen bey einem mäfsigen Feuer hergenommen wird, ver-liert von seiner Stärke durch die sinnreichen Versuche vonSir James Hall. Seine Versuche bew eisen, dafs eine Ge-birgsart, die nur bey 38° des Pyrometers von Wedgwoodschmelzbar ist, ein Glas gibt, welches sich vom 1 ,,tenGrad an wieder erweicht, und dafs dieses Glas, wenn eswieder geschmolzen und entglast C glastenisei) w r ird, nurbey dem 35° des nämlichen Pyrometers schmelzbar wird.Ich behandelte schwarze Bimsteine von dem Vulkan derInsel Bourbon vor dem Löthrohr, die bey der leisestenBerührung der Flamme weifs wurden, und zu einemweifsen Email schmolzen.

Aber die Obsidiane mögen nun primitive Gebirgs-arten seyn, auf welche das vulkanische Feuer seine Wir-kung ausübte, oder Laven, die wiederholt im Innerndes Kraters umgeschmolzon wurden, so bleibt der Ur-sprung der Bimsteine, w elche sie auf dem Pic von Teneriffa einschliessen, nicht weniger problematisch. Dieser Ge-genstand verdient um so mehr hier behandelt zu wer-