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H a p i t e l II.
den., als er für die Geologie der Vulkane im Ganzenwichtig ist, und als ein vorzüglicher Mineralog, nach-dem er mit Erfolg Italien und die benachbarten Inselndurchwandert hatte, versichert,*) dafs es gegen alleWahrscheinlichkeit sey, dafs die Bimsteine durch einAufblähen der Obsidiane entstehen.
Wenn ich die Beobachtungen zusammennehme,welche ich Gelegenheit hatte, in Europa , auf den ca-narischen Inseln und in Amerika zu machen, so schlies-se ich, dafs d-er Ausdruck JBimstein nicht ein einfa-ches Fossil, wie dies z. B. mit den Benennungen Galce-don und Augit der Fall ist, sondern dafs er blos einengewissen Zustand, eine haarfürmige, fibröse oder faseri-ge Form bezeichnet, worin sich mehrere durch die Vul-kane ausgeworfene Körper darstellen. Die Natur dieserSubstanzen ist eben so verschieden, als die Dicke, dieZähigkeit, die Biegsamkeit, der parallele Lauf oder dieRichtung ihrer Fibern. Man kann deswegen in Zwei-fel ziehen, oh die Bimsteine in einem System der Orvk-tognosie eine Stelle finden dürfen, oder ob sie nicht wiedie zusammengesetzten Gebirgsarten, in das Gebiet derGeognosie gehören. Ich habe schwarze Bimsteine gese-hen, in denen man leicht Augit und Hornblende erkennt,sie sind weniger leicht, von einer blasigen Textur, undvielmehr siebartig durchlöchert, als in Fasern getheilt. Manist Versucht zu glauben, diese Substanzen verdanken ihrenUrsprung basaltischen Laven; ich beobachtete sie aufdem Vulkan Pichincha, so wie in den Tuffen von Pausi-lippo bey Neapel . Andere Bimsteine, und diese sind diegemeinsten, sind blafs-grün oder graulich-blau, sehr faserigund zwar von parallelen Fasern. Man findet darin glasigen
*) M. Fleurieu de Bellevue (Journal de Phjs. T, LX, p. 45 i und 461,)