Buch 1.
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merksam gemacht, welche die Obsidiane darbielen, wemiman sie der Weifsglühhitze aussetzte. Er hatte gedacht,dafs überall, wo die Vulkane im Mittelpunkt einer Ge-gend wirksam sind, die mit Porphyren von Obsidian -Grundlage bedeckt ist, die elastischen Flüssigkeiten eineAufblähung der flüssigen Masse bewirken, und eine wich-tige Rolle bey den Erderschütterungen spielen müssen,welche den Eruptionen vorangehen. Ohne eine Mei-nung zu theilen, die gewagt scheint, stellte ich mitHrn. Licireci eine Reihe von Versuchen über die Auf-lösung der vulkanischen Gläser von Teneriffa und überdie von Guinche im Königreich Quito an. Um überdie Zunahme ihres Volumens zu urtheilen, haben wirStücke , welche einem mäfsig starken Gebläsfeuer aus-gesetzt wurden, mittelst des Herabfliefsens des Wassersin einem cylindrischen Gefäfs gemessen, indem wirdie schwammig gewordene Masse mit einer dünnenSchichte Wachs umgaben. Nach unsern Erfahrungenblähen sich die Obsidiane sehr ungleich auf: die vomPic und die schwarzen Varietäten von Cotopaxi undGuinche nehmen ziemlich urn das Fünffache an Volu-men zu. Oie Aufblähung ist im Gegentheil bey denObsidianen der Anden wenig merkbar, welche von einerbraunen ins Rothe sich ziehenden Farbe sind. Wenn dieröthliche Varietät in dünnen Lamellen mit schwarzemoder graulich schwarzem Obsidian gemengt ist, so ähneltdie gestreifte Masse dem Thermantide porcellanite, *) unddie dunklen Theile widerstehen lange der Wirkung desFeuers, während diejenigen, welche weniger Eisenoxydenthalten, sich entfärben und aufblähen. Was ist es füreine Substanz, deren Entwicklung den Obsidian in denZustand des weifsen, bald faserigen, bald schwammigen,
Porzellan-Jaspis von Werner .