Band 
Erster Theil.
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Buch /.

rer Vulkane « 1 er Anden ausmachen, so darf man aus diesereinzelnen Tliatsache nicht folgern, dafs der ganze Archi-pel der caüarischen Inseln ein Produkt der unter dem Meerwirksamen Entzündungen sey. Die Insel Goinera enthältGranit- und Glimmerschiefer-Berge*) und gewifs mufs manin diesen sehr alten Gebirgsarten, hier wie in allen Thei-len der Erde, äfö ) den Mittelpunkt der vulkanischen Thätig-keit suchen. Die Hornblende, bald rein und zwischenlie-gende Schichten bildend, bald dem Granit beygemengt,wie in dem Basanit oder Basalt der Alten, kann allein allesEisen liefern, welches die steinartigen und schwarzen La-ven enthalten. Die Menge desselben steigt in dem Basalt derneuern Mineralogen nur auf 0,20 während sie in uer Horn-blende mehr als o, 3 o beträgt.

einem System älterer Berge, die einen grofsen Thcil von SicilienBedecken. Die Porphyre des Aetna sind ohne Zweifel vulkanisch;aber nicht jeder Felsen, der seine Zusammensetzung und seine Formder Wirkung des Feuers und der Dünste verdankt, hat einenThcileines Lavastroms ausgemacht. Diese Aufklärungen scheinen mirum so nüthiger, als einige sehr ausgezeichnete Mineralogen neuer-lich versichert haben , der Pic von Teneriffa und der Vesuv seyenPorphyr-Berge von neptunischemUrsprung, und durch unterirdischesFeuer unterwühlt. Man hat keinen Anstand genommen, die La-va von La Scala als eine besondre Felsart, unter dem Namen Grau-stein, zu beschreiben, ungeachtet sie in einer sehr bekanntenEpoche, im Jahr i 63 i, aus dem Krater kam; man ist noch weitergegangen: man hat angenommen, derSomma stelle den unberühr-ten Kern des Vesuvs dar , ungeachtet seine geschichtete und mitZungen von neuerer Lava durchzogene Masse mit der offenbar ge-schmolzenen Steinart identisch ist, welche den jetzigen Krater bildet.Der Somrna bietet die nämlichen Leuziten dar, die in den meistenLaven des Yesuvs im Ueberffufs vorhanden sind , und diese Kry-stalle sind in einem Phonolit cingesprengt, welcher dem vom Gip-fel des Pies von Teneriffa ähnlich ist.

*) Schriftliche Note des Hrn. Broussonet»

**) Dolo/nleu in dem Journ.de Phy?., 1798, p. 414.