Band 
Erster Theil.
Seite
251
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Kapitel fl. 25 t

Waren diese Granite und Glimmerschiefer von Gome-ra ehemals mit der Kette des Atlas vereinigt; wie die Urge-birae von Corsika den Centralkern der Kochetta und derApenninen zu seyn scheinen? Diese Frage wird nur dannentschieden werden können, wenn die Mineralogen die In-seln, welche den Pic umgehen, und die Berge vonMarocco, die mit ewigem Schnee bedeckt sind, untersucht ha-ben werden. Wie auch das Resultat dieser Nachforschun-gen eines Tags ausfallen möge, so können wir mit Hrn.Peron *) nicht annehmen, dafs man auf keiner canarischenInsel wahre Granite finde, und dafs, da der ganze Archi-pel ausscliliefslich vulkanisch ist, die Anhänger dervW n-tis entweder, was ganz ohne Wahrscheinlichkeit ist, ei-nen ganz vulkanischen Continent annehmen', oder zuge-ben müssen, dafs nur die vulkanischen Theile des Con-tinents von der Catastrophe verschont blieben, die ihnverschlang.

Nach dem Bericht mehrerer unterrichteten Personen,an die ich mich gewandt habe, gibt es Kalkformationenauf Gran-Canaria, auf Fortaventura und auf Lancerota.**)Ich konnte die Natur dieser sccundären Gebirgsart nichtbestimmen; aber es scheint gewifs, dafs die Insel Teneriffa durchaus keine besitzt, und dafs sie unter den aufge-schwemmten Gebirgsarten nur mergelartige Tuffe enthält,welche mit vulkanischen Breccien abwechseln, und Aie,nach Hrn. Viera , ***) in der Nähe des Dorfs la Rambla,

*) Vorige de decouvertes aux terres Australes , T. I, p. 24.

**)' Zu Lanccrota Brennt man Kalkstein mit einem Feuer, das durchdie Alhulaga , einer neuen Art eines dornigen und strauchartigenSonchus , unterhalten wird.

***) Noticias historicasy T. I, p. 55. ilc de France, das sich wieeine Pyramide erhebt, und in der Lagerung seiner vulkanischenHügel viele Aehnlichkeit mit Teneriffa hat, besitzt eine nepluniseheEbene in dem quartier des Pamplemousses. Der Kalkstein ist