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Kapitel 1t.
Ungeachtet Teneriffa zu einer Inselgruppe von ziem-lich beträchtlicher Ausdehnung gehört, so hat doch derPic alle Charaktere eines auf einer isolirten Insel liegen-den Bergs. Wie zu St. Helena entdeckt die Sonde inden Landungplätzen von Sainte-Croix, Orotava und Ga-rachico keinen Grund:*) der Ocean hat seine Berge undEbenen wie die Continente; und mit Ausnahme der An-den, bilden sich die vulkanischen Kegel überall in denniedern Gegenden der Erde.
Da sich der Pic in der Mitte eines Systems von Ba-salten und alten Laven erhob, und der ganze Theil des-selben, welcher über die Oberfläche des Wassers sichtbarist, aus verbrannten Materien besteht, so hat man ange-nommen, diese ungeheure Pyramide sey die Wirkungeiner allmähligen Anhäufung von Laven, und sie enthal-te in ihrem Mittelpunkt einen Kern von Urgebirgsarten.Die eine und die andere dieser Annahmen scheint mirohne Wahrscheinlichkeit zu seyn. Ich denke, da, wo wirjetzt die Gipfel des Pies, des Vesuvs und des Aetna se-hen, haben so wenig Berge von Granit, Gneifs oder Ur-kalkstein existirt, als in der Ebene, wo, fast in unsern
par M. G> A. Deluc Oourn. de Phys., T. L, P. 1, p. 11 4-5 DieseAbhandlung, in der man einen vortrefflichen. Beobachter erkennt,ist die Fortsetzung einer andern, gegen Hm. Kirwan gerich-teten, welcher der Meinung ist, die Laven des Vesuvs ruhen aufdem Kalkstein der Apenninen. Ebendaselbst, T. XLIX, p. a5.Nach der Theorie der Vulkane , die ven Hm. Deluc aufgestelltwurde, ist es unmöglich, dafs eine wahre Lava Ueberrcste vegeta-bilischer Körper einschliesse. Indessen bieten unsere Kabinett«Stücke von Palmenstämmen dar, welche von der sehr flüssigen La-va der Insel Bourbon umwickelt und durchdrungen sind. Man se-he das interessante Memoire des Hrn. de Fleuriau, am angef. Ort,7. LX, p. 441.
*) Voy’age de ! Isis , T. I, p. 287 . Voyage de Marchand , T. I,
p. 54*.