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Buch I.
sern Tagen, der Vulkan von Jorullo sich hihlcte, dei*mehr als ein Dritttheil von der Höhe des Vesuvs hat.Wenn man die Umstände untersucht, welche die Ent-stehung der neuen Insel in dem Archipel der Azoren *)hegleiteten, wenn man mit Sorgfalt die ausführliche undunbefangene Beschreibung liest, welche der Jesuite Bonr-guignon von der langsamen Erscheinung der Insel Klein-Kameni, bey Santorino, gab, so sieht man, dal’s diesenaufserordentlichen Ausbrüchen gewöhnlich ein Aufhe-ben der erweichten Erdrinde vörangeht. Felsen erschei-nen über den Wassern, ehe die Flammen ausbrechen,und die Lava aus dem Krater aüsfliefst, man mufs zwi-schen dem aufgehobenen Kern und dem Haufen von La-ven und Schlacken unterscheiden, welche allmählich dieGröfse desselben vermehren.
Es ist wahr, dafs bey allen Revolutionen dieser Art,welche seit den Zeiten der Geschichte Statt gefunden ha-ben, die perpendiculäre Höhe des steinigen Kerns nie
*) Sabrina Island. Man sehe den Brief des Kapitän Tillard an SitJoseph Banks . Phil. Trans . for 1812, p. 1S2. Auf der Insel 8 a*brina, bey der Insel Saint-Michel, öffnete sich der Krater amFufs eines soliden Felsen von beynahe cubischer Form. DieserFelsen, der mit einer kleinen vollkommen zusammenhängendenEbene sich endigt, hat mehr als 200 Toisen Breite. Seine Bil-dung ist früher als die des Kraters, in welchen wenige Tagenach seiner Oeffnung das Meer einbrach. Zu Kameni wurde derHauch erst 26 Tage nach dem Erscheinen der aufgehobenen Fel-sen sichtbar. Phil. Trans. Vol. XXVI, p. 69 u. 200 $ Vol. XXVII,p. 353 . Alle diese Erscheinungen, über welche Hr. Haiukinsschätzbare Beobachtungen -während seines Aufenthalts zu Santorinogesammelt hat, sind der Idee nicht günstig, welche man gewöhn-lich von dem Ursprung der vulkanischen Berge hat, dafs sie näm-lich durch eine progressive Anhäufung flüssig gemachter Materienpnd durch Ausflüsse von Laven aus einer Oeffnung im Mittelpunktentstehen.