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Kapitel II.
tiön waren, oder ob man sie der Gewohnheit zuschrei-ben mufs, welche so viele Völker haben, die Wälderund die trockenen Kräuter der Savanen anzuzünden. Inunsern Tagen boten sich ähnliche Zweifel den Natur-forschern dar, welche bey der Expedition des Contre-Admirals d’ Entrecasteaux die Insel Amsterdam mit einemdichten Rauch bedeckt sahen. *) An der Küste von Ca-racas gaben mir Streifen eines röthlichen Feuers, welchesdurch entzündete Kräuter unterhalten wurde, währendmehrerer Nächte den täuschenden Anblick eines Lava-stroms, welcher von den Bergen herabkam und sich inmehrere Arme theilte.
Ungeachtet die Reisejournale des Hanno und Scylax,in dem Zustand, wie sie uns überliefert worden sind, keineStellen enthalten, die man vernünftigerweise auf die canari-< sehen Inseln deuten könnte, so ist es doch sehr wahrschein-lich, dafsdie Carthaginenser und selbst die PhönicierKennt-nifs von dem Pic von Teneriffa **) hatten. Zu der Zeitdes Plato und Aristoteles waren unbestimmte Kenntnissedarüber zu den Griechen gekommen, welche die ganzeKüste von Afrika , die jenseits der Säulen des Herkulesliegt, als durch das Feuer der Vulkane zerrüttet, be-trachteten.***) Die Wohnung der Glücklichen, die manzuerst im Norden, je.nseits der riphäischen Gebirge, bey
*) Voyage de Labillardiere, T. I, p. in. Voyage de d’Entrecas-teaüx, T. I, p. 45 .
**) Man sehe eine Notiz von Hm, Ideler, Hie sich in meinen Tableaux,de la Nature, T. I, p. 14.x befindet, und Gosselin, Rech . T. I, p.i 35 bis i 5 g. Einer der ausgezeichnetsten Gelehrten Deutschlands ,Hr. Heeren, ist der Meinung, dafs die glücklichen Inseln desDiodorus Siculus Madera und Porto Santo sind. Africa , T. I, p.124 (.Halte-Brun, Hist, de la Geogr. p. 76, 90undig4.)'
***) Arist. Mirab. Auscultat. ( ed. Casaub.) p. 704. So/in sagt vomAtlas, vertex semper nivalis lucet nocturnis ignibusj aber dieser
Hlex. v. Humboldts hist Heiss. I. 17