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Buch I.
nen stelle die Häufigkeit der Ausbrüche im entgegengesetz-ten Verliältnifs mit ihrer Höhe und Masse. Auch schiender Pic während 92 Jaliren erloschen, als er im Jahr1798 seine letzte Eruption durch eine Seilen-Oefl'nungmachte, welche in dem Berg Chahorra gebildet wurde,tfn diesem Zeitraum hat der Vesuv sechszehnmal Feuergespien.
Ich habe an einer andern Stelle *) auseinander ge-setzt, dafs der ganze bergige Theil des Königreichs Quito als ein ungeheurer Vulkan angesehen werden kann,der mehr als 700 Quadratmeilen Oberfläche einnimmt,und durch verschiedne Kegel Flammen auswirft, welchemit den besondern Benennungen des Cotopaxi, Tungu-rahua und Pichincba bezeichnet werden. Eben so ist dieganze Gruppe der canarisclien Inseln, so zu sagen, aufeinen unter dem Meer befindlichen Vulkan gestellt. DasFeuer brach bald durch die eine, bald durch die anderedieser Inseln durch. Teneriffa allein enthält in seinemMittelpunkt eine ungeheure mit einem Krater ausgehendePyramide, die von Jahrhunderten zu Jahrhunderten durch ih-re Seiten Laven auswirft. Auf den andern Inseln hatten dieverschiednen Ausbrüche an verschiednen Stellen Statt, undman findet auf ihnen keine von jenen isolirten Bergen, aufwelche die vulkanischen Wirkungen beschränkt sind. DieBasaltrinde, von alten Vulkanen gebildet, scheint daselbstüberall unterwühlt, und die Lavaströme, welche manauf Lancerota und Palma erscheinen sah, erinnern, nachallen geologischen Verhältnissen, an den Ausbruch, weleher im Jahr i 3 oi, mitten unter den Tuffen von Epomeo,auf der Insel Ischia , Statt hatte.
Folgende ist die Uebersicht der vulkanischen Phänome-
*) Geogr■ vigSt. p. i3o.