Band 
Erster Theil.
Seite
267
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Kapitel II.

267

Sekunden während des Falls dieser Steine, das heilst vondem Augenblick an zu rechnen, wo sie das Maximurnihrer Höhe erreicht hatten. Dieser merkwürdige Ver-such beweist, dafs die Oeffnung Felsenstücke zu mehr als3ooo Fufs Höhe auswarf.

Alle in diesem chronologischen Ueberblick angege-benen Ausbrüche beziehen sioh auf die drey Inseln Pal-ma, Teneriffa und Lancerota. *) Es ist wahrscheinlich,dafs vor dem löten Jahrhundert die andern Inseln eben-falls die Wirkungen des vulkanischen Feuers erfahren ha-ben. Man gab mir einige unbestimmte Nachrichtenüber einen erloschenen Vulkan, welcher sich im Mittel-punkte der Insel Ferro befindet, und über einen andernauf Gran-Canaria, bey Arguineguin. Aber es wäre merk-würdig, zu wissen, ob sich Spuren von vulkanischemFeuer in den Kalkformationen von Fuertaventura undin den Graniten und Glimmerschiefern von Gomera vor-finden.

des Hm. Cologan wäre, so würde das Resultat des Calculs ver-schieden von demjenigen seyn , welches ich gegeben habe. Aberder Beobachter sagt ausdrücklich in dem Manuscript, welches ichaufbewahre: „De noche se observo con relox en mono y a muy,,corta distancia de la tercera bocca del Volcaii de Chahorra el,,tiernpo que desde su mas alto punto de elevacion hasta perder-,,las de vista en su caida , gastaban las piedras mas facilcs de„distinguir y de tres conque se hizo la cxperienc'ca , dos cayeron,, e,n diez segundos cada una y la otra en quinze Hr. Cologanbemerkt, dafs die Dauer des Falls selbst etwas über fünfzehn Se-kunden betrug, weil er den Steinen nicht bis zu ihrer Berührungmit der Erde folgen konnte. Diese Art von Beobachtung ist ei-ner grofsen Genauigkeit fähig, wie ich mich bey ähnlichen Ver-suchen versicherte, welche* ich während der Eruption des Vesuvsim Jahr i8o5 gemacht habe.

*) Viera , Noticlas , T. II, p. 404 ; T. III, p. i5i, a38, 352, 556und 5 16 .