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Ruch I.
Die bios auf den Seiten stattfindende Thätigkeit desPies von Teneriffa ist eine uni so merkwürdigere geolo-gische Erscheinung, als sie dazu beyträgt, die Berge,welche an den Hauptvulkan angelehnt sind, isolirt er-scheinen zu machen. Es ist wahr, dafs bey dem Aetna und Vesuv die grofsen Lavaströme auch nicht von demKrater selbst kommen, und dafs die Menge der geschmol-zenen Materien gewöhnlich in umgekehrtem Verhältnifsmit der Höhe steht, in welcher sich die Spalte gebildetbat, welche die Laven ausv "rft. Aber auf dem Aetna und Vesuv endigt sich ein Seiten-Ausbruch jedesmal miteinem Auswurf von Feuer und Aschen durch den Kra-ter, das heifst, durch den Gipfel des Bergs selbst. Aufdem Pic von Teneriffa hat sich diese Erscheinung seitJahrhunderten nicht gezeigt. Noch neuerlich, bey derEruption von 1798, sah man den Krater in der gröbstenUnthätigkeit. Sein Grund hat sich nicht gesenkt, wäh-rend auf dem Vesuv nach der scharfsinnigen Bemerkungdes Hrn. v. Rach die gröfsere oder geringere Tiefe desKraters ein beynahe untrügliches Zeichen des Bevorste-hens einer neuen Eruption ist.
Ich könnte diese geologischen Bemerkungen mit derUntersuchung beendigen, was der brennbare Stoff sey, derseit Tausenden von Jahren, das Feuer des Pies von Te-neriffa unterhältj ich könnte untersuchen, ob es das So-dium und das Potassium ist, oder die metallischen Ba-sen der Erden, oder Verbindungen von Kohle und Was-serstoff, oder reiner, oder mit Eisen verbundener Schwe-fel, was in den Vulkanen brennt 5 aber da ich mich aufdasjenige beschränken wollte5 was Gegenstand einer di-rekten Beobachtung sey r n kann, werde ich es nicht un-ternehmen, ein Problem aufzulösen, zu welchem unsnoch die hinreichenden Thatsachen fehlen. Wir wissennicht., ob man von der Ungeheuern Menge Schwefel,