Band 
Erster Theil.
Seite
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Buch I.

sich sein’ gut an die Beobachtung jener Bruchstücke al-ter Gebirgsarten anschliefst, welche unverändert durchVulkane ausgeworfen werden.

Wir haben eben die Insel Teneriffa nach rein geo-logischen Beziehungen betrachtet} wir haben gesellen,wie sich der Pic mitten unter zertrümmerten Schichtenvon Basalten und Mandelsteinen erhebt: wir wollen jetztuntersuchen, wie diese geschmolzenen Massen nach undnach mit einer Pflanzendecke bekleidet wurden; wie diePflanzen auf dem steilen Abhang des Vulkans vertheilt sind,und wie das Aussehen oder die Physionomie der Vegeta-tion auf den canarischen Inseln beschaffen ist.

In dem nördlichen Theil der gemäfsigten Zone sindes die cryptogamischen Pflanzen, welche zuerst die stei-nige Rinfle der Erde bedecken. Auf die Lichenen undMoose, welche ihre Blätter unter dem Schnee entwickeln,folgen die Gräser und andere phänerogamische Pflanzen.Nicht eben so verhält sichs an den Gränzen der heifsenZone und in den innerhalb derTropen gelegenen Ländern.Man findet zwar daselbst, was auch einige Reisende sagenmögen, nicht nur auf den Bergen, sondern auch an feuch-ten und schattigen Orten , fast in der Höhe der Oberflächedes Meers, Funaria, Dieranum und Bryum; diese Ge-schlechter haben in ihren zahlreichen Arten mehrere, wel-che Lappland, dem Pic von Teneriffa und den blauen Ber-gen Jamaica’s gemein sind; *) jedoch im Allgemeinen sind

dem Gyps, der neuer ist, als* die Kreide (Montmartre, bey Pa-ris); und die siebente, dem aufgeschwemmten Thonland (Vene-zuela, Niederung des Orinokko, Mexico ). Es ist beynahe unno-thig, hier zu bemerken, dafs bey dieser Aufzählung von Jenenkleinen Schwefelmassen nicht die Rede ist, die nicht in Schich-ten, sondern in Gangen enthalten sind, welche die Felsen vonvcrschiednen Formationen durchschneiden.

*) Diese aufserordcntliche Thatsachc, auf die wir in der Folge zu-