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Kapitel II.
gummifera auf den Hügeln von Mogador: in Asien , west-lich vom caspischen Meer, hat Hr. v. Biberstein die EbenenYon Chyrvan mit der Acacia stephaniana bedeckt gesehen.Wenn man mit mehr Sorgfalt die Pflanzen der Insel Lance-rota und Fortaventura, welche den Küsten von Marocco am nächsten liegen, untersucht, wird man vielleicht ei-nige Mimosen unter so vielen Pflanzen der afrikanischenFlora finden.
Die zweyle Zone, die der Lorbere, umfasst denwaldigen Theil Teneriffa’s: dies ist auch die Region derQuellen, welche mitten in einem immer frischen undfeuchten Rasen hervorsprudeln. Prächtige Wälder krö-nen die an den Vulkan angelehnten Hügel; man findetdaselbst vier Arten von Lorber, *) eine Eiche, verwandtder Quercus Turneri **) von den Bergen Tibets , dieVis-nea Mocanera, die Mirica Faya der Azoren , einen ein-heimischen Oelbaum (Olea excelsa) welcher der grüfsteBaum dieser Zone ist, zwey Arten von Sideroxylon,deren Laubwerk von einer seltnen Schönheit ist, denArbutus callycarpa und andere immergrüne Bäume vonder Familie der Myrthen. Winden, und eine, Yon dereuropäischen sehr verschiedne, Art von Epheu (Hederacanariensis) bedecken die Stämine der Lorbere; zu ihrenFüfsen wächst eine ungeheure Menge von Farrenkräu-tern, ***) wovon nur drey Arten ****) bis in die Region
*) Laurus inilica, L. fcetcns, L. nobilis und L. Til, Mit diesenBäumen findet man vermischt die Ardisia excelsa, den Rhamnus glan-dulosus, diicErica arborea und dieE. Texo.
**) Quercus canariensis x Broussonet ( WiUd . Exam. plant . hört*BeroL 1809, p. 975.)
***) Woodnar^ia radicans, Asplenium palmatum, A. canariense, A. la^tifolium, Nothal&na suhco^data , Trichomancs canariensis, T. spe-ciosum und D.avftllia canafiensis.
****) Zwey Acrosticlium und das Ophyoglosum. lusitanicum.
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