Band 
Erster Theil.
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Buch 1.

der Weinreben herabsteigen. Ucberall schimmert der Boden,bedeckt mit Moosen'und feinem Gras, von den Blumender Campanula aurea, des Chrysanthemum pinnatifidum,der Mentha ear.ariertsis und mehrerer strauchartigen Hy-pericum* *) Pflanzungen von wilden und geimpften Ka-stanien bilden einen breiten Gürtel um die Region derQuellen, welche von allen die grünste und angenehm-ste ist.

Di § dritte Zone fangt in neun hundert Toisen abso-luter Höhe an , da wo die letzten Gruppen von Erdbeer-bäumen, von Myrica Faya, und von jenem schönen Hei-dekraut erscheinen, welches die Einwohner Texo nen-nen. Diese Zone ist in einer Breite von vierhundertToisen ganz mit einem grofsen Wald von Fichten be-deckt, unter welche sich der Juniperus Cedro von Brtina-sonet mischt. Diese Fichten haben sehr lange und stei-fe Blätter, wovon bisweilen zwey, am häufigsten dreyin einer Scheide vereinigt sind. Da wir nicht Gelegen-heit hatten, ihre Früchte zu untersuchen, so wissen wirnicht, ob diese Art, welche das Aussehen der Fichte vonSchottland hat, wirklich von den achtzehn Fichtenartenywelche wir schon auf dem alten Continent kennen, ver-schieden ist. Eih berühmter Botaniker, der durch seineReisen der botanischen Geographie von Europa grofseDienste geleistet hat, Hr .De Candolle ist der Meinung,dafs die Fichte von Teneriffa eben so verschieden ist vonder Pinus atlantica der benachbarten Gebirge von Moga-dor, als von der Fichte von Aleppo , **) welche dem Bassin

*) Hypericum canariense , H. floribundum und H. glandulosum,

**) Pinus halepensis, Hr, De Candolle bemerkt, dafs diese Art, wel-che in Portugall fehlt, und die sich an denen ans Mitteimeer grän-aenden Theilcn Fr^. eichs und Spaniens, in Italien, in Klein-Asien und in der ßarbarey vorfindet, schicklicher Pinus mediterrA'