Kapitel 111.
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Die Colonisten, welche nicht an das Meer gewöhnt sinil,und Welche lange Zeit abgesondert in den Wäldern vonGuiana, in den Savaoen von Caracas , oder auf den Cordil-leren von Peru gelebt haben, fürchten die Nähe der her-mudischen Inseln mehr, als die Einwohner von Lima heutxu Tage die Fahrt ums Cap Horn. Sie übertreiben sichdie Gefahr einer Schiffahrt, welche nur im Winter ge-'fährlich ist. Sie verschieben von Jahr zu Jahr die Aus-führung eines Vorhabens, welches ihnen gewagt scheint,und sehr oft überrascht sie der Tod mitten unter den Zu-bereitungen, welche sie zu ihrer Rückkehr machen.
Nördlich von der Insel des grünen Vorgebirgs begeg-neten wir grofsen Partien von Meergras, oder schwim-mendem Varech. Es war die Meertraube, Fucus natans,welche nur vom Aequator bis zum 4 osten Grad nördli-cher und südlicher Breite auf Felsen, die vom Meerbedeckt sind, wächst. Diese Algen scheinen hier, wiesüdwestlich von Neuland, die Gegenwart von Strömungenanzuzeigen. Man mufs die Gegenden, welche an zer-streuten Seegräsern reich sind, nicht mit jenen Bänkenvon Seepflanzen vergleichen , welche Columbus grofsenWeiden vergleicht, und deren Gegenwart die Schiffsmann-schaft der Santa-Maria im 4 2 ° der Länge in Furcht ver-setzte. Bey der Vergleichung einer grofsen Anzahl vonReiseheschreibungen versicherte ich mich, dafs cs imnördlichen Theil des atlantischen Oceans zwey von ein-ander sehr verschiedne Bänke von Algen gibt. Die aus-gedehnteste *) findet sich etwas westlich vom Meridian.
*) Es scheint, dafs phönizische Schiffe, in 5o Tagen Schifffahrtund durch den Ostwind getrieben , bis an das Grasmeer gehofft-roen sind, welches die Portugiesen und Spanier Mar de Trargas-so nennen. Ich zeigte an einem andern Ort, dafs die Stelle desAristoteles, de Mirabil •? ed. Quval, p. M^nicht auf di$ Küsten