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Kapitel III.
Zeit fortdauern, als sie es in einem von seinem Stammgetrennten Baumzweig thun würde; und um zu erklären,wie bewegliche Massen seit Jahrhunderten an den näm-lichen Stellen bleiben können, mufs man annehmen,- dafssie ihren Ursprung Felsen verdanken, welche vom Meerbedeckt sind, und die in vierzig bis sechzig Faden Tie-fe beständig das wieder ersetzen, was durch den Aequi-noctialstrom hinweggeführt wird. Dieser Strom führtdie Traube des Wendekreises in hohe Breiten, gegen dieKüsten von Norwegen und Frankreich , Und es ist nicht,wie einige Seeleute glauben, der Gulf stream , welcherdie Tange südlich von den Azoren anhäuft. *) Es wärezu wünschen, dafs die SchifFfahrer häufiger in diesen, mitKräutern bedeckten, Gegenden die Sonde äüswerfen würden;denn man versichert, dafs holländische Piloten, vön derBank von Neuholland bis an die Küsten von Schottland ,eine Reihe von Untiefen gefunden haben, indem sie Schnü-re anw.endeten, die aus seidenen Fäden zusammengesetztwaren. **)
Die Ursachen , durch welche die Algen in Tiefenhinweggerissen werden, wo man gewöhnlich glaubt,dafs das Meer wenig bewegt sev, sind nicht hinrei-chend bekannt. Wir wissen blos durch die schönen Be-obachtungen des Hrn. Kamouroux , dafs wenn die Tan-gen vor der Entwicklung ihrer Fr'uchttheile aufs stärkstean den Felsen hängen, man sie im Gegentheil nach die-ser Epoche, oder während der Jahrszeit, welche ihreV egetation, wie die der Landpflanzen, unterbricht, leichthinwegnehmen kann. Die Fische und die Mollusken,welche an den Stämmen der Seegräser nagen, mögen
*) Barrow, Voyage ä la Cochinchine , T. I. p. g3.
**) Flearieu, Voyage de l’Isis , T. I. p. S 2 4- (Aa Biliar diere,Voyage, T. I. p. 53i.)
Jlex. v. Humboldts hist. Reise. I.
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