Band 
Erster Theil.
Seite
306
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3°6

Buch 1.

ohne Zweifel auch dazu heytragen, sie von ihren Wur-zeln zu trennen.

Von dem 22Sten Grad der Breite an fanden wir dieOberfläche des Meers mit fliegenden Fischen*) bedeckt;sie schwangen sich zwölf , fünfzehn und seihst achtzehnFufs hoch in die Luft und fielen auf das Verdeck zurück.Ich nehme keinen Anstand > auf einen Gegenstand zukommen, dessen die Reisenden eben so oft erwähnen, alsder Delphine, der Haj en, der Seekrankheit und des Leuch-tens der Meereswellen. Es gibt keinen dieser Gegenstände,welcher nicht noch lange Zeit den Physikern interessanteBeobachtungen darbieten kann) vorausgesetzt, dafs siedaraus ein besonderes Studium machen; Die Natur isteine unerschöpfliche Quelle von Untersuchungen, undso wie sich der Kreis der Wissenschaften erweitert) bie-tet sie denen, welche sie zu fragen verstehen, neueSeiten'dar, von welchen man sb noch nicht untersuchthatte.

Ich habe der fliegenden Fische erwähnt, Um die Auf-merksamkeit der Naturforscher auf die enorme Grüfse ih-rer Schwimmblase zu lenken;, die in einem Individuumvon 6,4 Zollen schon 3)6 Zoll Länge und 0,9 Breitefiat, und 3 -J Kuhikzoll Luft enthält. Da diese Blase mehrals die Hälfte des ganzen Thiers eirmimmt, so ist eswahrscheinlich, dafs sie dazu beyträgt, ihm Leichtigkeitzu geben. Man könnte sagen, dieser Luftbehälter dieneihm mehr zum Fliegen als zum Schwimmen ; denn esbeweisen die Erfahrungen'**), welche Hr. Provenzal undich gemacht haben, dafs dieses Organ selbst bey r denje-nigen Gattungen, welche damit versehen sind, zu den

*) Exocoetus/volitans-.

**) Recherck/es sur la respifation des poissons et sur la vessie aS-rienne , in den Mim. de la Sacleti d'Arcueih T. II. {>. 35 9 .