Band 
Erster Theil.
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309
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Kapitel III.

309

T. hirundo eine eben so grofse Schwimmblase Laben, alsder Exocoetus der Tropen. Dieser letztere folgt dem war-men Wasser des Gnlf-stream, wenn es gegen den Nor-den zurückströmt. Die Schiffsjungen ergetzen sich dar-an, ihm einen Tbeil der Brustflossen abzuschneiden, undversichern, dafs diese Flügel sich wieder erzeugen, wasmir wenig mit den Thatsachen übereinzustimmen scheint,welche bey andern Familien vonJFischen beobachtet wor-den sind.

Zu der Zeit, als ich Paris rerliefs, hatten Versuche,welche auf Jamaika durch den Doctor Brodbelt *) überdie in der Schwimmblase des Schwertfisches **) enthal-tene Luft angestellt wurden, einige Naturforscher glau-ben gemacht, unter den Tropen sey bey den Seefischendieses Organ mit reinem Sauerstoffgas angefüllt. Von die-ser Idee im Voraus eingenommen,, war ich erstaunt, in derSchwimmblase der Exocoeten nur 0,04 Sauerstoff, bey0,94 Stickstoff und 0,02 Kohlensäure zu finden. Die Propor-tion dieser letztem Luft, welche durch die Absorbtion desKalkwassers in graduirten Röhren ***) gemessen wurde,schien beständiger zu seyn, als die des Sauerstoffs, vondem einige Individuen beynahe die doppelte Menge dar-boten. Nach den sonderbaren Erscheinungen, welchevon den HH. Biot,- Configliaclii und Delaroche f) beob-

*) Duncan 's Ann. of Medecine, 1796, p. 3 g 3 . Nicholsons Journ.

of Nat. Phil., Vol. I. p. 284.

**) Xiphias gladias, Lin.

***) Anthracometres, gekrümmte und mit einer weiten Kugel verse-hene Röhren. Man sehe meine Versuche über die chemische 'Ver-legung des Luftkreises, erste Tafel,t) Mem. d’Arcueil, Vol. I. p. 257. Ann . du Mus, T, XIV. p. 1 84 —217 u. 245 — 28g. Configliachi sull’ analisi dell’ aria contenutanetto, vesica natatoria, Paria, 180g. Während acht Monatenmit Versuchen über das Alhnen der Fische beschäftigt, beobachte-.