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zur Nacht sich nur um 1 bis 1,3 Centesimal-Grade ver-,änderte. *)
Ich versuchte oft, die Stärke der Sonne mittelst zweyervollkommen gleicher Quecksilber-Thermometer**) zu mes-sen, von denen das Eine der Sonne ausgesetzt war, wäh-rend das Andere in den Schatten gestellt wurde. DerUnterschied, welcher von der Absorbtion der L chtstrah-len durch die Kugel des Instruments entsteht, betrugnie über 3 °,7. Bisweilen betrug er selbst nicht mehrals einen oder zwey Grade; aber die Wärme, welcheder Körper des Schilfs hat,, und der feuchte Wind, wel-cher stofsweise weht, machen diese Art von Beobach-tungen sehr schwierig. Ich wiederholte sie mit meh-reren Erfolg auf dem Rücken der Cordilleren und aufden Ebenen, indem ich von Stunde zu Stunde, bey einerganz windstillen Zeit, die Stärke der Sonne mit ihrerHöhe, mit der blauen Farbe des Himmels und mit demhygrometrischen Zustand der Luft verglich; Wir wer-den an einer andern Stelle untersuchen, oh die verän-derlichen Unterschiede, welche man zwischen dem Ther-mometer in der Sonne und im Schatten wahrnimmt, ein-zig von der gröfsern odep geringem Extinktion desLichts bey seinem Durchgang durch die Atmosphäre ab-hängen,
Ich beobachtete das Thermometer jederzeit auf dem oberstenVerdeck, auf der Seite des Windes, und im Schatten. Vielleichtwaren das Barometer und das Thermometer des Hm. v. Kreisen-Stern an einer vor dem Wind mehr geschützten Stelle, z. B, inder grofsen Kajüte aufgestellt.
**> Dieses Instrument halte eine Kugel von 3 Linien Durchmesser,welche nicht geschwärzt war. Die-Skalen waren in Glasröhreneingeschlossen und von der Kugel sehr entfernt. Die Reisendenwürden heutzutage mit Recht die Photometer des Hrn. Leslievorziehen, Nicholson , Journ. for Nat . Phil., Vol. III. p. 467.