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Kap
als wir überall die Spuren dieser schrecklichen Katastro-phe erblickten; neue Gebäude erhoben sich auf denTrümmern der alten.
Wir wurden durch den Capitän des Pizarro zu demGouverneur der Provinz, Don Vicente Emparan geführt,um ihm die Pässe vorzuweisen, die uns von dem Staats-Sekretariat gegeben worden waren. Er nahm uns mitder Offenheit und edeln Einfachheit auf, die die basqui-sche Nation bezeichnen. Ehe er zum Gouverneur vonPortobelo und Cumana ernannt vw’dc, hatte er sich alsSchilfs - Capitän in der königlichen Marine ausgezeichnet.Sein Name erinnert an eines der aufserordentlichsten undtraurigsten Ereignisse, das die Geschichte der Seekriegedarbietet. Bey dem letzten Bruch zwischen Spanien undEngland, schlugen sich zwey Brüder des Hrn. d’Emparanwährend der Nacht .vor dem Hafen von Cadix, indemder Eine das Schiff’ des Andern für ein feindliches hielt.Der Kampf wurde so heftig, dafs beyde Schiffe fast zugleicher Zeit sanken. Ein sehr kleiner Theil der Mann-schaft wurde gerettet, und die beyden Brüder hatten dasUnglück, sich kurze Zeit vor ihrem Tode zu erkennen.
Der Gouverneur von Cumana bezeugte uns vielesVergnügen über den Entschlufs, den wir genommenhatten, uns einige Zeit in Neu-Andalusien zu verweblen, dessen Namen in jener Zeit in Europa beynaheunbekannt war, und das aui seinen Bergen, und an denUfern seiner zahlreichen Flüsse eine grofse Anzahl vonGegenständen enthält, die würdig sind, die Aufmerksam-keit der Naturforscher zu fesseln. Hr. d’Emparan zeigteuns Zeuge, die mit einheimischen Pflanzen gefärbt wa-ren, und schöne Meubel, die ausschliefslich aus einhei-mischen Hölzern verfertigt waren: er interessirte sichlebhaft für Alles, was auf die Physik Bezug hat, undfrug zu unserm grofsen Erstaunen, ob wir glaubten,