Band 
Erster Theil.
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Buch //.

Hitze ist etwas weniger drückend auf der Seite der Ebene,als in der alten Stadt, wo die Reverberation des Kalkbo-dens und die Nähe des Bergs Saint-Antoine die Temperaturder Luft aufserordentlich erhöht. In der Vorstadt derGuay-querier haben die Seewinde einen freyen Zugang; derBoden ist daselbst thonig, und defswegen, wie man glaubt,weniger den heftigen Stüfsen der Erdbeben ausgesetzt, alsdie Häuser-, die an die Felsen und Hügel des rechtenUfers des Manzanares angelehnt sind.

Die Ebene in der Nähe des kleinen Flusses Santa Ca-talina ist mit Rhizophoren *) umgeben; aber diese Man -glares haben keine hinreichende Ausdehnung, um die Ge-sundheit der Luft zu Cumana zu vermindern. Der übrigeTheil der Ebene ist zum Theil von Vegetation entblöfst,zum Theil mit Gesträuch von Sesuviuin Portulacastrum,Gomphrena flava, G. myrtifolia , Talinum cuspidatum,T. cmnanense und Portulaca lanuginosa bedeckt. Unterdiesen krautartigen Pflanzen erheben sich hie und da dieAvicennia tomentosa , die Scoparia dulcis, eine strauch-artige Mimosa mit sehr reizbaren Blättern **) und beson-

hatte. Auf der Seite des Flusses waren es, im Jahr 1800, von derersten Hütte der Vorstadt der Guayquerierbis zur Casa blaiica (desDon Pasquul Goda ) 538 Toisen , und von dieser ersten Hüttehis zu der Brüche über den Manzanares 210 Toisen. Diese That-Sachen werden einst Interesse haben, wenn man die Fortschritteder Industrie und des Gedeihens von Cumana seit dem Anfangdes neunzehnten Jahrhunderts wird kennen lernen wollen,Rhizopkora mangle. Hr. Bonpland fand, in der Plaga chica>die Allionia incarnata, an der nämlichen Stelle, wo der unglück*liehe Löfling dies neue Geschlecht der Nyctagineen entdeckt hat.

**) Die Spanier bezeichnen mit dem Namen der Dormideras (schla-fende Pflanzen) die kleine Anzahl Mimosen, deren Blätter beyBerührung reizbar sind. Wir haben diese Zahl mit drey Artenvermehrt, die den Botanikern unbekannt waren, nämlich die Mi-