Buch II.
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len, der von Sainte-Vincent liat seit Kurzem ein neuesBeyspirl dieser aufserordentlichen Verbindung gegeben.Er hatte seit 1718 keine Flammen ausgeworfen, als er vonNeuem im Jahr »812 Feuer auswarf. Der totale Unter-gang der Stadt Caracas ging dieser Eruption 3 / t Tagevoran, und heftige Erdstüfse wurden zu gleicher Zeit aufden Inseln und an den Küsten des festen Landes empfunden.
Man hat seit langer Zeit die Beobachtung gemacht,dafs die Wirkungen der grofsen Erdbeben sich viel weitererstrecken, als die Erscheinungen, die die brennendenVulkane darbieten. Wenn man die physischen Kevolutio-nen Italiens studiert, wenn man mit Sorgfalt die Reihe derAusbrüche des Vesuv’s und des Etna untersucht, so hatman Mühe, trotz der Nähe dieser Berge, die Spuren einergleichzeitigen Wirkung zu erkennen. Es ist im Gegen-theil nicht zu bezweifeln, dafs bey den zwey letzten Zer-störungen von Lissabon das Meer bis in die neue
Welt
la Situation du volcan de la Basse-Terre , et les BJfets qui ont euHeu dans la nuit du 7 et 8 venderniaire an 6, p. 46. Dieser Be-richt einer Reise, Vielehe an den Gipfel des Vulkans gemacht wurde,enthält viele seltsame Beobachtungen; er wurde zu Guadeloupe imJahr 1798 gedruckt.
*) Letter of M. Hamilton to Sir Joseph Banks , i 8 i 3 . Der Aus-bruch fing den 20. April 1812 an; es gingen demselben Erdbebenvoran, die sich cilf Monate lang vviederhohlten. (Phil. Trans.,1785, p. 16).
**) Den 26. März 1812.
***) Den 1, November 17und den 3 i. März 176t. Währenddes er-sten dieser Erdbeben überschwemmte der Ocean in Europa die Kü-sten von Schweden, von England und Spanien ; in America die In-seln Antigua , Barbados und Martinique. In Barbados , wo dieFluthgewöhnlich nur 24 bis 28 Zoll Höhe hat, erhob sich das Wasser10 Pufs in der Bai von Carlisle. Es wurde zugleich „schwarz wieTinte“ , ohne Zweifel weil es sich mit dem Borgöl oder Asphalt ver-" mischt