Band 
Erster Theil.
Seite
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Buch II,

cellona neun bis zehn tausend Fanegas, jede zu sechszehu_Arrobas oder vier Zentnern. Dieser Verbrauch ist sehrbedeutend, und gibt, wenn man von der ganzen Bevölke-rung fünfzig tausend Indianer abzieht, die nur sehr wenigSalz essen, sechszig Pfund auf einen Menschen. In Frank-reich rechnet man nacli Hrn. Necher nur 12 bis 14 Pfund;und dieser Unterschied mufs der Menge von Salz zuge-schrieben werden, die zum Einsalzen verbraucht wird.Das eingesalzne Ochsenfleisch, tasajo genannt, ist in demHandel von Barcellona der wi .htigste Gegenstand der Aus-fuhr. Yon den neun bis zehn tausend Fanegas , welchedie zwey vereinigten Provinzjei. liefern, werden nur dreytausend durch die Saline von Araya erzeugt; das Uebrigewird aus dem Meerwasser auf dem Morro von Barcellona,zu Pozuelos, zu Piritu und irr dem Golfo triste erzeugt.In Mexico liefert der einzige gesalzne See Pehon Blancojährlich 2Öo,ooo Fanegas unreines Salz. *)

Die Provinz Caracas haf schöne Salinen bey den Klip-pen los Pioques$ die y die ehinals auf der kleinen InselTortnga war, wo der Boden stark mit Kochsalz durch-drungen ist, wurde auf Befehl der spanischen Regierungzerstört. Man machte einen Canal, durch den das Meereinen freyen Zutritt zu den gesalznen Sümpfen hat. Diefremden Nationen, welche Colonien auf den kleinen An-tillen haben, besuchten diese kleine Insel, und der Hofvon Madrid fürchtete, nach den Ansichten einer mifstraui-

Namen Neu - Catalonicn , (Nueua Cathaluua) geben. Dieser Ver-such blieb fruchtlos, und von der Hauptstadt erhielt die ganzeProvinz ihre Benennung. Seit meiner Abreise von America wurdesie zum Bang eines Govierno erhoben. In Neu - Andalusien erhieltder indische Namen Cumana die Oberhand über die Namen Nuevu'Toledo und Nueva Cordcba, die man auf den Charten des sieben-zehnten Jahrhunderts findet.

*) Versuch üb. d.polit. Zusl. d. Künlgr. Neu-Spanien, Vi ,B. S.i i5u.i6o.