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Kapitel K.
liehen Cordilleren, die der Insel Margaretha und die derHalbinsel Araya, von einander getrennt; die kleinen InselnCoche und Cubagua sind die Ueberhleibsel dieses unter-gegangenen Landes. Weiter südlich zieht sich der weiteMeerhusen von Cariaco, gleich einem durch den Ein-bruch des Oceans gebildeten Längenthal, zwischen diezwey Bergketten von Araya und des Cocollar, zwischendie Glimmerschiefer und den Alpenkalkstein hinein. .Wirwerden bald sehen, dafs die Richtung der Schichten, diein der ersten dieser Gebirgsarten sehr regelmäßig ist, mitder allgemeinen Richtung des Meerbusens nicht immerganz parallel geht. So schneidet in den hohen Alpen Eu-ropas das grofse Längenthal der Rhone , die Kalkbänke,in denen es gegraben wurde, ebenfalls bisweilen * *) untereinem schiefen Winkel.
Die beyden parallelen Ketten Araya’s unfl des Cocollarsind östlich von der Stadt Cariaco, zwischen den SeenCampoma und Putaquao, durch eine Art von Querdammverbunden, der den Namen Cerro von Meapire führt,und der in entlegenen Zeiten, indem er der Bewegungder Fluthen widerstand, das Wasser des Meerbusens vonCariaco verhinderte, sich mit dem des Meerbusens von Pa-ria zu vermischen. So hängt in der Schweiz die Central-Kette, die durch den col de Ferrex den Simplon, denSt. Gothard und den Splügen geht, nördlich und südlichmit zwey Seitenketten durch die Berge Furca und Malayazusammen. Man ruft sich gern die auifallenden Analogienins Gedächtnifs, welche der äufsere Bau der Erde in denbeyden Continenten darbietet.
der HH. Escher und Leopold von Buck oft bis auf acht Hundertund Tausend Toisen Höhe zn Tag liegen.
*) Bey Sitten. Alpina, IV. Bd. j>. 296. Bernoulli t Geogn* liebersicht der .Schweiz , p. 55 —41.