Band 
Erster Theil.
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Buch II.

Die primitive Kette von Araya endigt sich auf einmalin dem Meridian des Dorfes Maniquarez. Wir werdenweiter unten zeigen, dafs man die Fortsetzung davon fünfund dreyfsig Meilen westlich in den Gneifsen der Silla deCaracas und in dem Granit von las Trincheras findet:wir beschränken uns hier auf das, was sich zunächst aufdie Umgebungen Cumanas bezieht. Der westliche Ab-hang der Halbinsel Araya, so wie die Ebene, in derenMitte sich das Scjilofs Saint-Antoine erhebt, sind mit ganzneuen Formationen von Sand und mit Gyps vermerfgtenThon bedeckt. Vielleicht haben diese nämlichen Forma-tionen ehmals die Längenthäler ausgefüllt, die der Oceanjetzt einnimmt, und vielleicht haben sie den Einbruch desWassers begünstigt, indem sie geringem Widerstand leiste-ten, als die Glimmerschiefer und der Alpenkalkstein. BeyManiquarez liegt eine Breccie oder Sandstein mit kalki-gem Gement, den man leicht mit einem wahren Kalkfel-sen verwechseln kann, unmittelbar auf dem Glimmerschie-fer; während auf der entgegengesetzten Seite, bey PuntaDelgada, dieser Sandstein einen dichten graulich-blauenKalkstein bedeckt, der beynah keine Versteinerungen ent-hält, und von kleinen Adern von crystallisirtem Kalkspathdurchzogen ist. Diese letztere Steinart ist dem Kalksteinder hohen Alpen analog.*)

Die sehr neue Sandstein - Formation der HalbinselAraya enthält: 1) bey Punta Arenas einen geschichtetenSandstein von sehr feinen Körnern, die durch ein sparsa-mes Kalk-Cement verbunden sind: 1 2) bev dem Cerro dela Vela einen Sandsteinschiefer ohne Glimmer und inden Schieferthon übergehend, der die Steinkohle beglei-tet; 3 ) an der westlichen Küste, zwischen Punta Gordaund den Ruinen des Schlosses Santiago eineBroccie, die

*) Alpcnhalkstein.