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Buch II.
Muschelsandstein,’") bedeckt, endlich irt einem Cyps,*#)der neuer ist als die Kreide.
Die
*) Punta Araya.
**) Gyps von - dritter Formation unter den secundären Gypsen. Dieerste Formation begreift den Gyps, in welchem sich die Salz-quellen Thüringens befinden, und der entweder in dem Alpcn-kalkstein oder Zechstein , dem er wesentlich angehört, ( Freies-leben, geognostische Arbeiten , T. II, p. 121), oder zwischendem Zechstein und dem Jura-Kalkstein, oder zwischen demZeckstein und dem neuen Sandstein gelagert ist. Dies ist derriltere FlÖzgyps der Wernerischen Schule, den man beynahe vor-zugsweise salzjührenden Gyps nennen könnte. Die zweyte Forma-tion ist aus Fasergyps zusammengesetzt, und ist entweder in derMolasse oder im neuen Sandstein , oder zwischen diesem und demneuen Kalkstein gelagert. Sie hat Ueberflufs an gemeinem Thon,der wesentlich von dem Salztkon verschieden Ict. Die dritte For-mation von Gyps ist neuer als die Kreide 5 diese begreift den Kno-chen- Gyps von Paris , und wie sich aus den Untersuchungen vonHrn. Stejfens (Geogn . Aufsätze , 1810, p. 142), zu ergeben
scheint, den Gyps von Segeberg in Holstein, in welchem dasSteinsalz bisweilen in sehr kleinen Nestern zerstreut ist ( Jenaer Litteratur-Zeit. i 8 i 5 , p. 100). Der Gyps von Paris , der zwi-schen einem Cerithen-Kalkstein, der die Kreidehedeckt, und einemSandstein ohne Muscheln gelagert ist, unterscheidet sich durchdie fossilen Knochen zerstörter Quadrupeden, während die Gypsevom Segeberg und in Lüneburg , deren Lagerung-Verhaltnifs weni-ger gewifs ist, durch die Boraziten, welche sie einschliefsen,charakterisirt sind. Zwey andere Foröiationen, viel alter als diedrey oben angezcigten, sind der Uebergangs -Gyps von Aigle,und der primitive Gyps iVrgyps ) vom Thal Canaria bey Airolo .Ich glaube der kleinen Anzahl Geologen, welche die Kcnntnifs po-sitiver Thatsachen den Speculationcn über den Ursprung der Dingevorziehen, eiien Dienst zu leisten, wenn ich ihnen Materialienliefere , nach welchen sie ihre Ideen über die Lagerung der Ge-birgsarten in den beyden Hemisphären verallgemeinern können.Da« verhältnifsweise Alter der Formationen ist der Hauptgegen-
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