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Die neue Saline von Araya enthält fünf Behälter oderVasets , wovon die gröfsten eine regelmäfsige Form undzweytausend dreyhundert Quadrat-Toisen Oberfläche ha-ben. Ihre mittlere Tiefe beträgt acht Zoll. Man be-dient sich zu gleicher Zeit des Kegenwassers, das sichdurchsickernd in dem niederrten Punct der Ebene vereinigtund des Meerwassers, das man durch Kanäle od -r Martel-lieren hereinlässt, wenn die Fluth durch den Wind getrie-ben wird. Die Lage dieser Saline ist weniger vortheilhaftals die der Lagune. Das Wasser, das sieb in diese wirft,kommt über geneigtere Flächen, und hat eine grüfsereFläche des Bodens ausgelaugt. Die Eingebornen gebrau-chen Pumpen, die durch Menschenhände bewegt werden,,um das Meerwasser von einem Uauptböhälter in die Vasetsherüberzuschaffen. . Es wäre übrigens sehr leicht, denWind zur Bewegung zu benutzen, da der Seewind immerstark an dieser Küste weht. Man hat nie daran gedacht,weder die ausgelaugte Erde wegzuschaffen, wie man diesvon Zeit zu Zeit auf der Insel Margaretha zu thun pflegt,noch Brunnen in den Salzthon zu graben, um einige ansalzeauer. Sode reichere Schichten aufzufinden. Die Salz-arheiter beklagen sich überhaupt über Mangel an Kegen ;und in der neuen Saline ist es schwer zu bestimmen, wel-che Menge von Salz man einzig dem Meerwasser verdankt*Die Eingebornen schätzen sie auf ein Sechstheil des ganzenProducts. Die Verdünstung ist sehr stark und wird durchdie beständige Bewegung der Luft begünstigt: auch sam-melt man das Salz in achtzehn bis Zwanzig Tagen, nach-dem man die Behälter angefüllt hat, Wir fanden die
stand einer Wissenschaft, welche uns den Bau der Erde , das istdie Natur und die Uebereinanderschichtung der Gebirgsarten, wei-che die äujsere Rinde unsers Planeten bilden , kennen lernen, soll;4 ) Den 19. August 1799» um Ärey Uhr Nachmittags.
Alex. v. Humboldts hist. Meise. I.