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Buch II.
Temperatur des gesalznen Wassers in den Vasets zu 32°,5,während die Luft im Schatten 270,2 und der Sand an denKüsten, in sechs Zoll Tiefe, 42°,5 Temperatur hatte.Wir waren erstaunt zu sehen, dafs der Thermometer,ins Meer getaucht, nur auf 2 . 3 °,l stieg. Diese niedereTemperatur * **) ) rührt vielleicht von den Untiefen, wel-che die Halbinsel Araya und die Ins fl Margaretha um-geben, und über deren Bänken die niederen Wasserschich-ten sich mit dem Wasser der Oberfläche vermischen.
Ungeachtet das Kochsalz mit weniger Sorgfalt aufder Halbinsel Araya bereitet wird, als in den Salinenvon Europa , so ist es doch reiner und enthält wenigersalzsaure und Schwefelsäure Erden. Wir wissen nicht,ob diese Reinheit dem Theil von Salz zugeschrieben wer-den mufs, welcher von dem Meer herkommt j denn, un-geachtet es höchst wahrscheinlich ist, dafs die Mengevon Salzen, die in dem Meerwasser aufgelöst ist, unterallen Zonen beynahe gleich grofs ist, so ist es dochungewifs, oh das Verhältnifs zwischen der salzsaurenjiode, der salzsauren und schwefelsauren Bittererde, undder schwefelsauren und kohlensauren Kalkerde gleichfallsunveränderlich ist. ***)
*) Siche oben, S.419*
**) Mit Ausnahme der Mittelländischen Meere und der Gegenden ,wo sich Polar^Eis bildet. Man sehe weiter oben, S ioo, 4°3 u. f.Diese gleichförmige Gcsalzenheit der Meere (von 0,024 bis 0,028)erinnert an die noch gleichere Verbreitung des Sauerstoffs in demLuftmeer. In dem einen dieser Elemente wie in dem andern be-wirken und erhalten die Strömungen das Gleichgewicht unter denaufgelösten oder mit einander vermischten Theilen ( Bayly et Cooh 9Original Observ. p. 545 ).
***) Lavoisier hat gefunden, dafs in dem Meerwasser in der Nahevon Dieppe sich die Menge des Kochsalzes zu der der übrigenSalze verhält wie 2 , 56 : 1 . Nach den HH. Bouillon’Lagrange