Buch IX.
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kaixm einige aufgeworfene Hügel (cerros lechos a ma-no ~), nirgends aber denen des Ohio ähnliche Festungs-werke an. Hingegen finden sich auf einer Weit ausgedehn-ten Landschaft, am Unter-Orenoko gleich wie an denGestaden des Cassiquiare und zwischen den Quellen vomEssequebo und Rio Branco, mit sinnbildlichen Vorstel-lungen überdeckte Granitfelsen. Diese Bildwerke bezeu-gen, dafs die verschwundenen Geschlechfsfolgen Völkernangehört haben, die von den jezt in diesen Landschaf-ten lebenden verschieden sind. Westwärts, auf dem Rü-cken der Anden -Cordillere, scheint nichts die Geschichtevon Mexico mit derjenigen von Cundinamarca und vonPeru zu verknüpfen; aber in den östlichen Ebenen stelltein Rriegervolk, da3 lange die Herrschaft besafs, in sei-nen Gesichtszügen und in seinem Körperbau, die Spu-ren fremden Ursprunges dar. Bey den Karaiben sindUeberlieferungen vorhanden, die auf vormalige Verbin-dungen zwischen beyden America’s hinzudeuten scheinen.Ein solches Phänomen verdient eine vorzügliche Auf-merksamkeit; es verdient dieselbe, wie grofs immerhinauch die Verwilderung und Barbarey gewesen seyn mag,welche die Europäer zu Ende des fünfzehnten Jahrhun-derts unter allen nicht zu den Bergbewohnern gehören-den Völkern des neuen Festlandes angetroffen haben.Wenn wahr ist, dafs die meisten Wilden, wie ihreSprachen, ihre cosmogonischen Mythen und viel andereZeichen mehr darzuthun scheinen, aus einem gemeinsa-men Schiffbruch gerettete Ueberbleibsel sind, so wirddoppelt wichtig, die Wege zu erforschen, auf denendiese Ueberbleibsel von einer Halbkugel zur andern über-gedrängt wurden.
Das schöne Karaibenvolk bewohnt gegenwärtig nureinen kleinen Theil der zur Zeit der Entdeckung vonAmerica von ihm bevölkerten Landschaften. Die durch
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