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h a p i t e I XXV.
tralasien, in China und in Ostindien. Als Rosenkränzesind sie ein Werkzeug frommer Sitte bey den abendlän-dischen Christen geworden; als Suampan haben sie dergreifbaren oder manuellen Rechenkunst (arilhmctiquepctlpnble ) der Chinesen, Tartaren und Russen zum Werk-zeuge gedient. Die unabhängigen Karaiben, welche dasnoch so wenig bekannte Land zwischen den Quellen desOrenoko und der Flüsse Essequebo, Carony und Pari-me bewohnen, sind in Stämme getheilt, und sie
Charlevoix, Hist, de la IVouv. France, Tom. V, p. 3o8 ;Lepa-ge de Pratz , Hist, de la Louisiane, Tom. 11, p. 196.}Angkiera erzählt (Ocean Dec. III, Lib. X, p. 65 , D) einemerkwürdige Thatsache, welche darzuthun scheint, dafs diereisenden Karaiben eine Vorstellung von gebundenen Büchern,wie die mcxicanischen und die unsern sind, besafscn. Ichhabe anderswo C P^ue des Cordilleres , Tom. I, p. 72) dermerkwürdigen Entdeckung von Bilderheften gedacht, dieunter den Panos-Indianern an den Ufern des Ucayale gefun-den wurden. Auch die Peruaner besafsen, aufser den Qaip-pos , hicroglyphische Zeichnungen . den mexicanischen ähnlich,jedoch roher. (Garcia , Origen de los Indios, p. gi.)Gemalte Blätter gebrauchten sie, seit der Eroberung / zumBeichten in der Kirche. Vielleicht hatte der karaibische Flücht-ling, welcher aus dem Binnenlande an den Darien gekommenwar und von welchem Anghiera spricht, Anlafs gehabt, inQuito oder in Cundinamarea irgend ein peruanisches Buch zusehen. Ich bediene mich , gleich den ersten spanischen Rei-senden, des Wortes Bach (livre), weil dasselbe keineswegsden Gebrauch einer alphabetischen Schrift voraussezt.
Bey den Huronen (Wiandots) und den N'atchez pflanzt sichdie Erbfolge der Magistratur durch die Weiber fort: nichtder Sohn ist Nachfolger, sondern der Sohn der Schwesteroder der nächste Verw andte in w eiblicher Linie. Diese Erb-folge giebt di® Gewifsheit, dafs die höchste Gewalt in der