Band 
Fünfter Theil.
Seite
419
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h a p t t e l XX Fl.

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ser Knoten begreift die weite Landschaft zwischen Guan-cabarnba, Ayavaca, Onna und den zerstörten StädtenZamora und Loyola, von 5 °’/ 3 bis 3 o3 / 4 der Breite.Etliche Gipfel (die Paramos von Alpachaca, von Sar-guru, Savanilla, Gueringa, Chulucanas, Guamani, Ya-moca, die ich messen konnte) erheben sich von i 5 £ozu 1720 Toisen, werden aber auch nicht einmal stel-lenweise (sporadirjuetnenl) mit Schnee bedeckt, welcherin dieser Breite nur über 18G0 und 1900 Toisen absolu-ter Mühe niederschlägt. Ostwärts, den Rio de Santiagound den Rio de Chamaya, zwey Zuflüsse des Amazo-nenslroins, abwärts, senken die Berge sich schnell: zwi-schen San Felipe, Matara und Jaen de Bracamoros ha-ben sie nur noch 5 oo bis 3 oo Toisen Erhöhung.

Rückt inan von den Glimmerschiefer-Bergen vonLoxa nordwärts vor, zwischen den Paramos von Alpa-chaca und von Sarar (unter 3 ° i 5 ' der Breite), so trenntder Bergknoten sich in zwey Aeste, die das Längenthalvon Cuenza umfassen: Diese Trennung dauert aber nurauf einer Länge von 12 Meilen; denn, unter 2° 27'der Breite, vereinbaren sich die zwey Cordilleren noch-mals im Knoten vom Assnay , einer trachytischen Grup-pe, deren Plateau in der Nähe von Cadlud 2 4 28 Toi-sen Höhe hat und beynahe in die Region vom ewigenSchnee ansteigt.

Dem Bergknoten vom Assuay, welcher einen sehrbetriebenen Andenpafs zwischen Cuenza und Quito dar-bietet, folgt (Br. 2°'/, biso 0 40' südl.) eine andere Spal-tung der Cordillere, welche durch die Arbeiten vonBouguer und La Condamine berühmt geworden ist, dieihre Signale bald auf dem einen, bald auf dem andernZweige aufgestellt haben. Der östliche ist der vomChimborazo (535o Toisen) und vom Carguairazo; der