Band 
Fünfter Theil.
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Buch 7 A\

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westliche ist der vom Vulcan Sangay, der Collanes undvom Llanganate. Dieser leztere wird vom Rio Pastazagebrochen. Der Grund des Längenbeckens, welchesdiese zwey Bergäste, von Alausi bis nach Llactacunga,einfassen, ist etwas erhöhter als der Grund des Beckensvon Cuenza . Nordwärts von Llactacunga, unter o°40' derBr., zwischen den Gipfeln von Yliniza (27x7 T.) undvom Cotopaxi (2930 T.), deren erster der Kette vomChimborazo, der zweyte jener vom Sangay angehört,befindet sich der Knoten von Chisinche, eine Artschmaler Schleuse, die das Becken beschliefst und diuGewässer zwischen den atlantischen Ozean und das Süd-meer theilt. Der Alto de Chisinche hat nur 80 ToisenHöhe über die nahestehenden Plateaus. Die Gewässerseines nördlichen Abhangs bilden den Rio de San Pedro,welcher, mit dem Rio Pita vei’einbart, sich in denGua-labamba oder Rio de las Esmeraldas ergiefst. Die Was-ser des südlichen Abhangs , welcher insbesondere unterdem Namen des Cerro de Tiopullo bekannt ist, fliefsendem Rio de S. Felipe zu und dem Pastaza, einem Zu-flusse des Amazonenstroms.

Jenseits der Gräte von Chisinche wiedei’holt sich dieGabeltheilung der Cordilleren, und sie geht fort vom o°4o'südl. Br. bis zu o° 20' nördl. Br., das will sagen, bis zum Vul-can von Imbabura , nahe bey der Villa de Ibarra. Die östlicheCordillere befafst die schneebedeckten Gipfel von Anli-sana (2992 T.), von Guamani, von Cayambe (3ojo T.)und von Imbabura ; die westliche Cordillere befafst dievon Corazon, von Atacazo, von Pichincha (2491 T.)und von Cotocache (25~,o T.). Zwischen diesen zweyGebirgsästen, die der classische Boden der Astronomiedes achtzehnten Jahrhunderts heifsen können, dehnt sichein Thalgrund aus, von welchem ein Theil abermalsseiner Länge nach durch die Hügel von Ichimbio und