Band 
Fünfter Theil.
Seite
430
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Bach IX.

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D er östliche Gebirgszweig, welcher auch der Astvom Choco und von der huste (vom Südmeer) heil'st,trennt die Provinzen von Popayan und von Antioquia von jenen von Barbacoas, vom liaposa und vom Choco.Ueberhaupt von geringer Höhe, wenn man ihn mit denErhöhungen des mittlern und des östlichen Gebirgsasiesvergleicht, erschwert er jedoch die Verbindungen zwi-schen dem Thal von Cauca und dem Küstenland wesent-lich ::; D- An seinen westlichen Abhang lehnt sich dasberüchtigte gold- und platinhaltige Erdreich®®') wel-ches, seit Jahrhunderten, über i 3 ,ooo Marken Goldjährlich in Umlauf gebracht hat. Es bat dieser Strichvon angeschwemmtem Land 10 bis 12 Meilen Breite:sein Maximum des Keichthums erreicht er zwischen 2°und 6 ° der Breite; derselbe wird nordwärts und süd-wärts ärmer, und er verschwindet beynahe ganz zwi-schen i° ’/j nordl. Breite und dem Aequalor. Das gold- *) •*)

*) Die abscheulichen Wege, welche über den nördlichen Ge-birgsast führen , sind die von Chisquio (östlich vom Hio deMicay), von Anchicava, von las Juntas , von St. Augustin,gegenüber von Cartago , von Chami und von Urroa. QSeman.,T. I, p. 0 2.)

•*) Der Choco Barbacoas und Brasilien sind die zwey einzigenBänder der Erde, wo das Vorkommen von Platin • Körnernund von Palladium bisdahin zuverlässig erwahret ist. Diekleine Stadt Barbacoas ist am linken Ufer des P>io Telembi(Zullufs desPatias oder Bio del Castigo) gelegen, etwas ober-halb des Zusammenllusses vom Telembi und vom Guagui oderGuaxi, ungefähr unter i° 48' der Breite. Die alte Provinzcia oder vielmehr der Partido del Raspaso begreift das un-gesunde Land, welches sich vom Rio Dagua oder San Buena-ventura zum Rio Iscuande , dem südlichen Ende des gegen-wärtigen Choco, erstreckt.